Gewaltprävention
Merkblatt für Männer soll vor häuslicher Gewalt schützen

In Krisenzeiten steigt die Zahl der Gewalttaten.
  • In Krisenzeiten steigt die Zahl der Gewalttaten.
  • Foto: Tumisu/pixabay
  • hochgeladen von Barbara Schuster

Ein Margaretner Pilotprojekt hat es sich zur Aufgabe gemacht, Männern bei der Gewaltprävention zu unterstützen und so Frauen vor Gewalttaten zu schützen.

MARGARETEN. Gewalt in Partnerschaft und Familie ist leider keine Seltenheit. Dennoch wird meist da-rüber geschwiegen. Angst, Scham und Schuldgefühle spielen dabei eine große Rolle. Das Projekt 'StoP - Stadtteile ohne Partnergewalt' in Margareten hat es sich zur Aufgabe gemacht, über häusliche Gewalt aufzuklären und bei Verdachtsfällen unterstützend zur Seite zu stehen.

"Bei ’StoP’ handelt es sich um ein Nachbarschaftsprojekt", so Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin des Vereins Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF). "Wir möchten Nachbarinnen und Nachbarn über Gewalt in Partnerschaft und Familie informieren und so schulen, dass sie im Falle des Falles richtig agieren können."

Stress entgegenwirken

Gerade jetzt in der Coronakrise steigt das Risiko, die Kontrolle zu verlieren und gewalttätig zu werden. ’StoP’ hat nun unter dem Titel "Hilfe für Männer unter Druck" ein Merkblatt zur Unterstützung erstellt. Dabei erfahren Männer, wie sie mit Stressmomenten während der Krise richtig umgehen.

Die Empfehlungen reichen von Sport treiben und einen Spaziergang machen, über Musik hören, Meditation und Atemübungen bis hin zu einem klar strukturierten Tagesplan. Wichtig ist, einen Notfallplan zu haben, um sich selbst beruhigen zu können und sich Unterstützung zu holen.
Das Merkblatt mit allen Empfehlungen finden Sie hier.

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