Sperre U4 Pilgramgasse
So geht's Anrainern und Geschäftsleuten

Von der Pilgramgasse kommend darf nur gequert werden. Rechts abbiegen auf die Wienzeile ist derzeit nicht möglich.
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Weniger Umsatz, mehr Verkehrsaufkommen? Die bz sprach mit Anrainern und Geschäftstreibenden über die Großbaustelle Pilgramgasse?

MARGARETEN. Seit Februar ist die U-Bahn-Station Pilgramgasse für den Bau der Linien U2/U5 gesperrt. Die Züge der U4 durchfahren die Station ein Jahr lang ohne Halt. Zum Unmut vieler Fahrgäste stellen die Wiener Linien keinen Schienenersatzverkehr zur Verfügung.

Aber nicht nur die U-Bahn-Station ist eine Großbaustelle. Autofahrer können derzeit von der Pilgramgasse kommend nicht auf die Rechte Wienzeile abbiegen. Nur das Queren ist möglich. Zudem laufen zwei Fahrspuren auf eine zusammen. Die Haltestellen der Buslinien 13A und 14A wurden ebenfalls verlegt.

Kundenzahl rückläufig

Eine, die das besonders zu spüren bekommt, ist Frau Kathy. Sie ist Filialleiterin einer Bäckerei in der Pilgramgasse 24. "Früher war die Busstation vor unserer Tür, da sind die Leute gleich zu uns reingekommen", erzählt sie.

"Wir haben schon deutliche Umsatzeinbußen. Aber was sein muss, muss sein", so die Filialleiterin. Für die Zukunft ist sie optimistisch. Wenn die Station zurückverlegt wird und auch die U-Bahn wieder geöffnet hat, rechnet sie wieder mit höheren Einnahmen.

Frau Altin, Chefin des türkischen Supermarktes in der Pilgramgasse 9, sieht die Situation ähnlich. "Es sind schon etwas weniger Kunden. Da müssen wir jetzt durch. Nach den Bauarbeiten wird das Geschäft sicher wieder besser", meint Altin.

Kein Ersatzbus, dafür Stau

Herr Rainer wohnt seit drei Jahrzehnten in der Pilgramgasse. Dass die U-Bahn für ein Jahr geschlossen bleibt, ist für ihn nachvollziehbar – dass es aber keinen Ersatzbus gibt, will er nicht hinnehmen. "Ich bin noch gut zu Fuß, aber es gibt viele in meinem Alter, die nicht so weit bis zur Kettenbrückengasse gehen können", meint der 72-Jährige.

Eine andere Grätzelbewohnerin ist vor allem von dem hohen Verkehrsaufkommen "genervt". "Der Rückstau ist zeitweise echt enorm, eben weil man nicht mehr abbiegen darf", meint sie. "Und der Bus muss sich dann auch noch einreihen."

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