Siebenbrunnenplatz
Bürger gestalten das Grätzel

Neben Bezirkschefin Schaefer-Wiery (Mitte) waren auch das Planungsbüro Traffix und die MA 19 (Stadtgestaltung) vertreten.
  • Neben Bezirkschefin Schaefer-Wiery (Mitte) waren auch das Planungsbüro Traffix und die MA 19 (Stadtgestaltung) vertreten.
  • Foto: Traffix
  • hochgeladen von Barbara Schuster

Wie kann der Siebenbrunnenplatz attraktiver werden? Die Ideen der Anrainer wurden nun präsentiert.

MARGARETEN. Was haben die Reinprechtsdorfer Straße, die Strobachgasse und der Einsiedlerpark gemeinsam? Bei ihrer Umgestaltung haben Margaretner die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen und Wünsche einzubringen – so auch beim Siebenbrunnenplatz.

Dieser erhält im Zuge des U-Bahn-Baus ein neues Aussehen. Das Dach musste etwa bereits weichen. Im Rahmen von zwei Werkstätten-Terminen wurden die Ideen und Anregungen der Bürger gesammelt. Mehr als 90 Teilnehmer haben insgesamt über 80 Vorschläge eingereicht und ausgearbeitet. Das erklärte Ziel: mehr Aufenthaltsqualität für Groß und Klein. Alle eingegangenen Ideen wurden kategorisiert, gemeinsam diskutiert und auf ihre Umsetzbarkeit überprüft.

Mehr Grün, weniger Konsumzwang

In der Kategorie "Platzorganisation" wurde vor allem eine Erweiterung des Siebenbrunnenplatzes gefordert. Auch mehr Sitzgelegenheiten wünschen sich die Anrainer. Diese sollen vermehrt in konsumfreien Zonen, also außerhalb von Schanigärten, aufgestellt werden.

Bei der Ausstattung kam der Vorschlag eines Trinkbrunnens sehr gut an. Da aufgrund der neuen U-Bahn mit mehr Passanten zu rechnen ist, werden zusätzliche Mistkübel gefordert, um möglichen Verschmutzungen vorzubeugen.

Der Wunsch nach mehr Grünflächen ist auch in diesem Beteiligungsverfahren oft genannt worden. Eine Aufwertung durch Baumpflanzungen und zusätzliche Beschattung wurden häufig als Vorschläge eingebracht. Geht es nach den Anrainern, könnten auch Hochbeete für mehr Grün im Grätzel sorgen. 

Bedachung ja oder nein?

Großen Anklang fand die Idee von einem einheitlichen, im besten Fall hellen Bodenbelag. Auch über Naturstein-Platten wurde vielfach diskutiert. Uneinig blieben sich die Margaretner beim bereits für den Umbau abmontierten Dach. Während sich einige eine neue Konstruktion wünschen, sind andere für einen offenen Platz ohne Dach.

„Ich freue mich über die rege Beteiligung der Anrainer. Es wurden konstruktive und wertschätzende Diskussionen geführt und die Margaretner haben aktiv ihre Ideen eingebracht,“ so Bezirksvorsteherin Susanne Schaefer-Wiery (SPÖ).

Autor:

Barbara Schuster aus Wieden

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