Wähler halten SPÖ die Treue

BV Kurt Wimmer und seine Vize Andrea Halal-Wögerer freuen sich über das Ergebnis.
  • BV Kurt Wimmer und seine Vize Andrea Halal-Wögerer freuen sich über das Ergebnis.
  • hochgeladen von Sabine Ivankovits

Der Bezirksvorsteher bleibt, und auch die Grünen konnten wieder den zweiten Platz holen. Erstmals wird die KPÖ im Bezirksparlament vertreten sein.

Überraschend wenig Verluste fuhr die Margaretner SPÖ ein, wenn man sich das restliche Rote Ergebnis in Wien ansieht. Laut derzeitigem Stand – zu Redaktionsschluss fehlten noch die restlichen Wahlkarten – verloren Wimmer und seine roten Genossen nur 1,45 Prozent der Stimmen und halten bei einer Zustimmung von 41,26 Prozent. Damit stehen der SPÖ 18 Mandate im Bezirks­parlament zu.

Bezirk noch lebenswerter machen
Bezirksvorsteher Kurt Wimmer ist hoch erfreut von diesem Ergebnis: „Ich bedanke mich bei allen Margaretnern sehr herzlich, die mein Team und mich am 10. Oktober unterstützt haben. Wir werden mit Freude und Verantwortungsbewusstsein das in uns gesetzte Vertrauen erfüllen und unseren Bezirk gemeinsam mit ihnen noch lebenswerter machen“, verspricht er. „Bürgerbeteiligung ist mir sehr wichtig. Ich lade daher alle Margaretner ein, uns in den nächsten fünf Jahren zu begleiten und unseren Bezirk aktiv mitzugestalten.“

Wahlkampf ohne Populismus
Die Verluste der Grünen hielten sich ebenfalls in Grenzen – sie mussten einen Verlust von minus 0,62 Prozent hinnehmen.
Peter Dvorsky, alter und neuer Bezirksvorsteher-Stellvertreter macht sich zur Wahl seine Gedanken: „Mein Team und ich haben bewiesen, dass eine Wahlkampagne ohne untergriffigen Populismus und ohne Angst zu schüren, sowie engagierte politische Arbeit zwischen den Wahlen, auch zu einem guten Wahlergebnis führen kann“, so Dvorsky. „Erfreulich ist zwar etwas anderes, aber der Auftrag der Wähler für die nächsten fünf Jahre ist gegeben. Wir Grünen sagen jeder Art von rechtsradikaler Angstmache den Kampf an und wollen unsere sozialen Sicherheitskonzepte umgesetzt wissen“, so der BV-Vize abschließend.

Einladung an die Margaretner
Auch Marie-Luise Mojzis möchte sich bei ihren Wählern bedanken, auch wenn das Ergebnis ebenfalls nicht ihren Erwartungen entspricht: „Herzlichen Dank allen ÖVP-Wählern und Helfern. Wien hat gewonnen, die Absolute ist gebrochen. Die ÖVP hat einen schmerzlichen Verlust erlitten. Unser Angebot konnte die Wähler nicht überzeugen. Wir werden noch intensiver für die Menschen und für Margareten arbeiten. Ich lade daher alle Margaretener ein, mit ihren Sorgen und Problemen zu uns zu kommen. Nicht nur vor den Wahlen. Wir setzen uns für sie ein“, so Mojzis.

Für die ÖVP schaut’s im Bezirk gar nicht so rosig aus. Immerhin überholte die FPÖ die ÖVP im Bezirk, die damit nur mehr an vierter Stelle liegt. 319 Margaretner weniger gaben Mojzis und ihrem Team die Stimme. Die ÖVP liegt bei 13,38 Prozent, das sind minus 3,42 Prozent. Dafür holte die FPÖ aber zusätzliche 673 Wähler. Was ein wenig verwundert, da sich die Blauen im Bezirk eher bedeckt halten. Fast könnte man meinen, die Stimme galt nicht der Bezirkspartei, sondern H. C. Strache.

KPÖ stellt Bezirksrat
Freude hingegen herrscht bei Wolf-Goetz Jurjans und seiner KPÖ, die unter dem Motto „Margareten kann besser werden. Wenn Du es willst.“ in den Margaretner Wahlkampf zogen.

„Etwa 2,79 Prozent der Wähler wollten, sie haben der KPÖ ein Mandat erteilt – herzlichen Dank dafür! Es bedeutet für uns, in der Bezirksvertretung für die Verbesserung der sozialen Lage der Menschen einzutreten, auf den gleichen Rechten für alle zu bestehen, mit aller Kraft gegen Rechtsextremismus anzugehen und außerdem konkret: Einen Sozialmarkt zu erstreiten“, so Jurjans, der in Kürze endlich offiziell den Titel Bezirksrat tragen darf.
Infos zu den detaillierten Ergebnissen finden Sie im Internet unter www.wien.gv.at.

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