17.09.2014, 12:23 Uhr

Wiental-Terrassen: Start soll noch 2014 sein

"Das Projekt Wiental-Terrassen scheint mir noch nicht ausgereift zu sein", erklärt Helmut Jeglitsch
Wien: Wiental-Terrassen |

Das Projekt Wiental-Terrassen im 5. Bezirk steht nach Angaben der Stadt unmittelbar vor der Umsetzung und sorgt für reges Interesse bei den Anrainern.

"Der Garten hinter unserem Wohnhaus steht im Eigentum der Stadt Wien. Ihn opfern zu müssen, ohne zu wissen, ob die Wiental-Terrassen überhaupt Bestand haben werden, schmerzt mich sehr", erzählt Helmut Jeglitsch. Grundsätzlich ist er für die Erweiterung der Grünflächen in Margareten. Dem Projekt steht er aber mit gemischen Gefühlen gegenüber. Schon jetzt werden die Plakatwände rund um den kleinen Garten mit Graffitis besprüht. "Wir fürchten schon jetzt um die Fassade unseres Hauses." Oft findet Jeglitsch im Gras auch leere Bierdosen oder Spritzen, die einfach über den Zaun geworfen werden.

urban-gardening nur mit Pachtvertrag und Gartenzaun


"Wir würden die Fläche gerne weiter pachten und einen schmiedeeisernen Zaun aufstellen, damit sich unser Grün so in die Terrassen integriert. Die Optik wäre die gleiche und unser ausgezeichneter Garten kännte erhalten bleiben", versucht Jeglitsch eine Lösung zu finden, mit der alle leben können. Wird der Garten für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht und verschwindet der schützende Zaun , werden viele der Pflanzen nicht lange überleben. Der Wind im Wiental stellt ein großes Problem dar. Auch die Statik der Terrassen wird davon betroffen sein.

Wiental-Terrassen für mehr öffentliche Grünflächen

Margareten ist ein Bezirk mit wenig Grünflächen. Die Wiental-Terrassen sollen dies ändern. "Mit dem Bau wird im Herbst 2014 begonnen werden", bestätigt Bezirksvorsteher-Stv. Peter Dvorsky. Das Projekt wird direkt von der Stadt Wien betreut. Den genauen Zeitplan gibt die Stadtplanung vor. Andreas Baur aus dem Büro von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou erklärt dazu:"Uns werden Ende September die fertigen Pläne für die Wiental-Terrassen vorliegen. Dann werden wir mit den Anrainern natürlich in Kontakt treten". Man darf also gespannt bleiben.
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