Busverbindung neu
13 A wird ab sofort nur mehr geteilt geführt

Der 13A wird seit Montag, 13. Jänner, zweigeteilt geführt. Bis Herbst 2020 wird sich daran nichts ändern.
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Seit Montag, 13. Jänner, ist die Buslinie 13A zweigeteilt. Mariahilf will die alte Route nun sanieren.

WIEN. Mit der Umgestaltung der Neubaugasse (7. Bezirk) zur Begegnungszone gibt es auch verkehrstechnische Auswirkungen auf Mariahilf. Die Buslinie 13A wird zweigeteilt. Das bedeutet für Anrainer: Kein 13A-Bus mehr in der Windmühlgasse, der Capistrangasse und der Gumpendorfer Straße.

Die neue Route des Busses wird in der Amerlingstraße über die Schadekgasse geführt. Nun will der Bezirk die abgenutzten und jetzt nicht mehr vom 13A befahrenen Straßenzüge sanieren.

Stadt Wien soll zahlen

Der Bezirk beschloss in der vergangenen Parlamentssitzung den Antrag der SPÖ zur Sanierung der in Mitleidenschaft gezogenen Straßen, wie Windmühlgasse, Capistrangasse und Gumpendorfer Straße.

Die Kosten dafür will Mariahilf aber nicht selber tragen – Schuld an dem Straßenzustand sei schließlich die 2014 festgelegte Ersatzroute für den 13A über eben diese Straßen. 2014 wurde die Mariahilfer Straße zwischen Neubaugasse und Kirchengasse zur Fußgängerzone. Zur Sicherheit der Passanten wollten die Wiener Linien für den 13A eine Ausweichroute. "Die Stadt Wien legte diese ohne Zustimmung des Bezirks fest, so konnten die Straßen vorher für die vermehrte Nutzung nicht mehr aufgerüstet werden", so Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ). "Die Folgen sieht man nun." Zusätzlich wurde damals eine neue Bushaltestelle in der Barnabitengasse errichtet, welche bereits nach kurzer Zeit wieder geschlossen wurde. Als Ersatz kam eine Haltestelle vor dem Apollo Kino in der Gumpendorfer Straße.

Da der 13A eben diese Stationen nicht mehr anfährt, sollen die Straßen saniert werden und die Haltestellen abgebaut werden. Die Kosten dafür wurden nun von einer Fachdienststelle der Stadt Wien auf 350.000 Euro geschätzt. "Da 2014 die Kosten der baulichen Änderung die Stadt Wien trug, fällt die Wiederherstellung ebenso in ihre Zuständigkeit. Der Bezirk ist dafür nicht verantwortlich", meint Rumelhart.

Dazu finden derzeit Gespräche zwischen der Stadt Wien, dem Bezirk und den Wiener Linien statt.

Wo fährt der 13A jetzt?

Während der Neugestaltung der Neubaugasse bleibt für die Fahrgäste der 13A durch die U3 (Volkstheater bis Neubaugasse) verbunden. Von der Alser Straße und Skodagasse wird der Bus im nördlichen Teil ab Neubaugasse über die Burggasse bis zur Station Volkstheater geführt. Von dort fährt er über die Neustiftgasse zurück bis zur Alser Straße. Wie schon bisher, schließt die südliche Route des 13A ab der U3-Station Neubaugasse an. Sie führt, wie früher, von der Neubaugasse über die Schadekgasse bis zum Hauptbahnhof.

Autor:

Larissa Reisenbauer aus Wien

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