ÖVP-Kampagne
Alkoholverbot bei U6-Station Gumpendorfer Straße?

Die ÖVP-Frauen Mariahilf fordern ein Alkoholverbot bei der U6-Station Gumpendorfer Straße.
  • Die ÖVP-Frauen Mariahilf fordern ein Alkoholverbot bei der U6-Station Gumpendorfer Straße.
  • Foto: ÖVP
  • hochgeladen von Hannah Maier

Die Forderung nach mehr Sicherheitsmaßnahmen bei der Station Gumpendorfer Straße wird wieder lauter.

MARIAHILF. Gleich neben der U6-Station Gumpendorfer Straße ist die Drogenberatungsstelle Jedmayer untergebracht. Die ÖVP-Frauen Mariahilf fordern schon länger Maßnahmen gegen zunehmende Unsicherheit bei den Anrainern. "Wir bekommen immer wieder von den Bewohnern und Benutzern der öffentlichen Verkehrsmittel zu hören, dass der Platz für Angst sorgt. Vor allem Frauen fühlen sich dort zunehmend unsicher und meiden den Ort", erzählt ÖVP-Frauenbund-Obfrau Nina-Maria Wagner. Gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Martina Hammerer hat sie die Initiative "Abstand statt Alkohol" gestartet, um auf das Problem aufmerksam zu machen.

"Corona hat die Situation noch verschlimmert. Es kommt zu Menschenansammlungen und übermäßigem Alkoholkonsum", so Wagner. "Die Bezirksvertretung weiß über das Problem Bescheid, schaut aber weg. Wir fordern mehr Polizeipräsenz, mehr Sozialarbeiter, die sich um die Leute dort kümmern, und ein Sicherheitskonzept in den umliegenden Parkanlagen. Auch die Maskenpflicht in der U-Bahn-Station muss verstärkt kon-trolliert werden. Der Vorplatz der U6-Station Gumpendorfer Straße hat sich nach dem Corona-Lockdown leider wieder zu einem ’Hotspot der Unsicherheit’ entwickelt", berichtet Hammerer.

Hilft ein Alkoholverbot?

Beide Politikerinnen verweisen auf die positiven Erfahrungen am Praterstern, seit es das Alkoholverbot dort gibt. "Dass es rund um die Gumpendorfer Straße aber auch zum Westbahnhof hin Probleme gibt, ist mir bewusst. Dies war aber schon vor Corona so und steht in keinem Zusammenhang", teilt Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) mit und verweist auf bereits gesetzte Maßnahmen: "Ein Mix aus verschiedenen Personen kümmert sich um die Menschen im Raum Gumpendorfer Straße und in den angrenzenden Parks. Das sind zum Beispiel Sozialarbeiter, Sicherheitsmitarbeiter der Wiener Linien, das Fair-Play-Team vom Bezirk und die Polizei." Der Bezirk ist aktuell mit der Stadt Wien im Gespräch, um den Bereich rund um die U-Bahn-Linie 6 baulich zu verändern, da es in vielen Bereichen zu eng sei. Das geforderte Alkoholverbot sieht Rumelhart als wenig sinnvoll, denn es würde das Problem möglicherweise nur verschieben und in den Bezirk hinein verlagern.

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