Coronavirus im Krankenhaus Mariahilf
Barmherzige Schwestern im Notbetrieb

Auch Mitarbeiter des Barmherzigen Schwestern Krankenhaus in Mariahilf rufen zur gegenseitigen Unterstützung auf. Zu Hause bleiben ist die große Bitte.
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  • Auch Mitarbeiter des Barmherzigen Schwestern Krankenhaus in Mariahilf rufen zur gegenseitigen Unterstützung auf. Zu Hause bleiben ist die große Bitte.
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  • hochgeladen von Larissa Reisenbauer

Mitarbeiter des Krankenhaus Barmherzige Schwestern rufen auf: "Halten Sie Abstand und bleiben Sie für uns zu Hause – wir sind für Sie da."

MARIAHILF. Wie alle Spitäler in Wien bereitet sich auch das Barmherzige Schwestern Krankenhaus Wien, als Teil der Wiener Gesundheitsversorgung, derzeit auf das Coronavirus vor. Angestellte aber auch Patienten sollen bestmöglich versorgt werden.

Denn das Reduzieren sozialer Kontakte gilt nicht nur für Menschen zu Hause, sondern besonders für das Krankenhaus. Hier müssen Patienten sowie Mitarbeiter vor einer Infektion geschützt werden.

Besuche im Krankenhaus sind verboten

Seit vorletzter Woche sind Besuche bei Patienten im Krankenhaus nicht mehr möglich, auch die Ambulanzen wurden gesperrt. Nur mehr akute, im Krankenhaus notwendige Versorgung findet statt. Ebenso erhalten alle Patienten mit Krebserkrankungen weiterhin ihre Therapien. Am Eingang in das Krankenhaus gibt es einen Check-Point. Bedeutet: Alle Personen, die in das Krankenhaus möchten, müssen einen Fragekatalog beantworten und ihre Temperatur wird gemessen. Hinein kommt nur, wer dringend medizinische Hilfe benötigt.

Auch im Krankenhaus heißt es Abstand halten. Mitarbeiter sind angehalten zwei Meter Abstand voneinander und wo möglich auch von den Patienten zu halten. Patienten bleiben in den Zimmern beziehungsweise auf den Stationen. Menschen sitzen nur mehr mit Abstand beieinander, vieles passiert über Videokonferenz. " Unsere Teams sind so strukturiert, dass Ersatz gesichert ist. Wichtigstes Ziel ist es, ein rasches Ansteigen der Erkrankungen zu verhindern und Patienten sowie Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen", so heißt es aus dem Krankenhaus Barmherzige Schwestern. 

Maßnahmen rund um Corona werden befolgt 

"Es ist eine sehr hohe Bereitschaft und Verständnis bei Patienten, Besuchern und Mitarbeitern, sich an die Maßnahmen zu halten. Dafür danken wir allen, denn nur gemeinsam können wir die Infektionskurve abflachen", erklärt Geschäftsführer Thomas Pavek. Die Mitarbeiter selbst rufen via Facebook und Instagram die Bevölkerung auf, zu Hause zu bleiben, Abstand zu halten und so das Gesundheitssystem zu entlasten.

Besonders positiv wurde vom Krankenhaus das Aufheben der Kurzparkzonen in Wien aufgenommen. "Hier gilt ein besonderer Dank Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ), der sich dafür eingesetzt hat." Die Mitarbeiter können mit dem Auto ins Krankenhaus fahren und so sicher in die Arbeit kommen.

Verdacht auf eine Corona-Erkrankung

Das Krankenhaus bittet, bei Verdacht auf eine Corona-Erkrankung zu Hause zu bleiben. Als Verdachtsfall gilt, wer Symptome wie Husten und Fieber hat und direkten Kontakt mit einem an Corona erkrankten Menschen hatte oder aus einem Risikogebiet kommt (siehe www.sozialministerium.at).

Allgemeine Informationen erhält die Bevölkerung unter der Hotline 0800 555 621. Die Nummer 1450 gilt nur bei Verdacht auf Corona. Bei dringend notwendiger medizinischer Versorgung sind Rettung 144 oder Ärztefunkdienst 141 anzurufen. Weitere wichtige Telefonnummern hat die bz hier zusammengefasst.

Auch Mitarbeiter des Barmherzigen Schwestern Krankenhaus in Mariahilf rufen zur gegenseitigen Unterstützung auf. Zu Hause bleiben ist die große Bitte.

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