Hawidere und Völlerei unterstützen "Essen für Gruft"-Challenge

Klaus Schwertner, Frau Birgit, Lukas Lang und Bertl Windisch (v.li.) bei der Pressekonferenz in der Gruft.
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  • Klaus Schwertner, Frau Birgit, Lukas Lang und Bertl Windisch (v.li.) bei der Pressekonferenz in der Gruft.
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MARIAHILF. Los geht's für mit der diesjährigen "Essen für die Gruft"-Challenge. Lokale, Kaffee- und Wirtshäuser können ab sofort obdachlose Menschen unterstützen. Die Idee hinter der Aktion: Gastronomen können Unterstützungsaktionen durchführen und spenden danach den Erlös an die Gruft.  Bereits seit einigen Jahren ist Hawidere-Wirt Bertl Windisch dabei. In seinem Lokal in Rudolfsheim-Fünfhaus wurden bereits viele Burger zugunsten der Gruft serviert. "Der komplette Erlös aller Burger, die wir an diesem Tag verkaufen, geht an die Gruft", sagt Windisch. 

Heuer neu: Aus der Charity-Aktion wird eine Challenge. Das heißt, ein Wirt nominiert den nächsten. Bertl Windisch hat nun Lukas Lang von der Völlerei am Yppenplatz auserkoren, um bei der Aktion mitzumachen – und der startet prompt: Am 27. Jänner werden Vorarlberger Kasknöpfle für die Gruft serviert. Danach gibt es jeden letzten Samstag im Monat etwas, das der Gruft zugute kommt.

127.000 Mahlzeiten jährlich

Symbolisch wird die Gruft-Schürze unter den Gastronomen weitergereicht. Langfristige Hilfe soll ermöglicht werden. "In der Gruft sehen wir: Obdachlosigkeit gibt es an 365 Tagen im Jahr. Wir hoffen daher, dass diese Aktion 365 Tage lang nicht abreißt", sagt Caritas Wien-Generalsekretär Klaus Schwertner. Die Challenge mache doppelt satt – einerseits die Gäste in den Wirtshäusern, andererseits auch jene, die sich kein Essen leisten können. Allein im Vorjahr hat die Gruft 127.000 Mahlzeiten ausgegeben. 

Die Gastronomen können dabei ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Sie können zeitlich begrenzt etwa den Erlös eines Tisches für obdachlose Menschen widmen, Spenden-Aktionen durchführen oder Gruft-Menüs servieren. "In Wien gibt es mehr als 7.000 Wirte, Gastronomen, Würstelstandbesitzer und Lokalbetreiber. Wir würden uns freuen, wenn sich im Lauf der Zeit möglichst viele von ihnen an der Aktion beteiligen", sagt Schwertner. 

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