GRG Rahlgasse in Mariahilf
Schule mit Schaufel und Erde

Die gepflanzten Kräuter sollen dann auch schon bald für den Kochunterricht verwendet werden.
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  • Die gepflanzten Kräuter sollen dann auch schon bald für den Kochunterricht verwendet werden.
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Kräuter und Blumen zieren seit Kurzem die Terrassen des GRG Rahlgasse.

MARIAHILF. Hier einmal Petersilie und dort einmal Thymian: Mati und Ela sind fleißig am Gärtnern. Bei den beiden handelt sich aber nicht um Hobbygärtner oder gar professionelle Begrüner, sondern um Schüler des GRG Rahlgasse.

Die Schule macht beim Pilotprojekt "BIO.DIV.NOW II – Mainstreaming von Biodiversität erfolgreich umsetzen" mit. Dafür werden die Freiflächen des Gymnasiums umgestaltet. Blumenwiesen anlegen, Häuser für Vögel,

Fledermäuse und Bienen bauen und auch anbringen, sind Teil des Konzepts.
"Ich find's toll, dass sich hier mal wer Gedanken über das gemacht hat", erzählt Schüler Mati. Auch Ela ist begeistert: "Das Projekt ist echt cool. Vorher war das alles hier so ein Kuddelmuddel, voll mit Unkraut."

Gut getroffen

Das Projekt geht vom Umweltdachverband aus und wird vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus und der EU gefördert. Bei den Workshops sollen Schüler etwas über Lebensräume und ökologische Systeme lernen. "Uns ist es besonders wichtig, dass die nächste Generation, also die Erwachsenen von morgen, lernen, was Biodiversität ist", erzählt Projektleiter Christian Raffetseder.

Die gesetzten Pflanzen wurden alle an die Schule und das Klima abgestimmt, das war dem Umweltdachverband wichtig. "Es sollte nachhaltig sein. Wir haben nur Samen verwendet, die längjährig nutzbar sind", so Raffetseder.
Insgesamt drei Schulen machen bei dem Pilotversuch in Form von Workshops mit. Der erste Teil des Workshops war im Gymnasium Hartberg, der zweite in der Rahlgasse. Lehrerin Susanne Pramendorfer wollte schon länger etwas aus den Freiflächen der Schule mit ihrer Klasse machen. Da kam das Projekt wie gerufen.

Die HLW Strassergasse in Döbling ist die dritte und letzte Schule, die mitmacht. "Danach ist noch nichts Konkretes geplant, aber wir würden das Projekt auf jeden Fall gerne auch noch an anderen Schulen fortsetzen", sagt Raffetseder.

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