Demo auf der Mariahilfer Straße
Tierschützer als Schweine unterwegs

Die Aktion auf der Mariahilfer Straße stand unter dem Titel "Kuscheln mit Schweinen"
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Um auf die Missstände in der Tierhaltungsverordnung für Schweine aufmerksam zu machen, veranstalteten VGT-Aktivisten (Verein gegen Tierfabriken) am Valentinstag eine Demonstration auf der Mariahilfer Straße.

MARIAHILF. In der österreichischen Tierhaltungsverordnung ist laut VGT nicht verankert, dass Schweinen in ihren Ställen ein Anrecht auf Stroh gegeben ist.

Gesetzlich ist es somit erlaubt, Schweine ihr gesamtes Leben – meist sechs Monate bis zur Schlachtung – auf einem sogenannten Vollspaltenboden zu "halten".

Was ist ein Vollspaltboden?

Dieser ist zur Gänze aus Betonplatten und hat bis zu 1,8 Zentimeter breite Spalten. Grund für diese Art der Haltung ist das leichtere Ausmisten der Stallungen. Denn Kot und Urin der Schweine fallen durch die Spalten in eine Güllegrube. 

Derzeit werden laut VGT 60 Prozent der österreichischen Schweine, das sind 1,5 Millionen Tiere, so leben.

Dagegen will der Verein gegen Tierfabriken aufmerksam machen. Dazu wurde am Valentinstag auf der Mariahilfer Straße demonstriert.

Petition unterzeichnen

Auf der Mariahilfer Straße fanden sich am Valentinstag zahlreiche Demonstranten ein um zu demonstrieren. Doch die Demo war keine gewöhnliche. Die Aktivisten erschienen in Schweinekostümen. 

Gleichzeitig wiesen sie damit auf ihre Petition gegen Vollspaltenboden und riefen Passanten dazu auf diese zu unterzeichnen. Auch online ist dies noch möglich. Klicken Sie hier.

Autor:

Larissa Reisenbauer aus Wien

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