Mariahilf
Günstigere Garagenplätze für Anrainer

Parkplätze sind besonders in innerstädtischen Bezirken wie Mariahilf ein sehr kostbares Gut.
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  • Foto: BV6
  • hochgeladen von Larissa Reisenbauer

Mariahilf fordert von der Stadt Wien eine neue Parkplatzoffensive für private Garagenbesitzer.

MARIAHILF. Der Umbau an der Linken Wienzeile im Jahr 2019, der kommende Ausbau der U-Bahn-Linie 2 und der damit verbundene Bau der "Kühlen Zone Neubau" kostet den Bezirk Mariahilf Parkplätze. Grund dafür ist ein Parkplatz-Offensivpaket des 7. Bezirks gemeinsam mit der Wirtschaftskammer. Dieses umfasst günstigere Stellplätze (100 Euro) in teilnehmenden Tiefgaragen – einige davon sind auch in Mariahilf beheimatet. Die Aktion gilt jedoch explizit nur für Bewohner aus Neubau.

Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) will nun auch einen Teil des Kuchens und fordert von Verkehrsstadträtin Birgit Hebein (Grüne) ein zusätzliches Maßnahmenpaket auch für Bewohner des 6. Bezirks.

Bereits gesetzte Maßnahmen

10.283 Personenkraftwagen waren im Dezember 2018 laut Statistik Austria in Mariahilf gemeldet. Eine sehr große Zahl, setzt man diese in Relation zur Größe (1,48 Quadratkilometer) und den gemeldeten Einwohnern (31.864) des Bezirks.

Umfrage

Es ist somit nicht verwunderlich, dass vorhandene Parkplätze heiß begehrt sind. Um den Bewohnern – aber auch den Besuchern – des Bezirks die Suche nach einem Stellplatz zu erleichtern, wurden bereits Ende 2019 zwei Maßnahmen vom Bezirk initiiert. Zum einen eine Kooperation mit dem neuen Wiener Start-up-Unternehmen "Payuca". Die Handy-App zeigt freie Parkplätze in umliegenden Parkhäusern an.

Und eine Zusammenarbeit mit den Wipark-Garagen, die mittlerweile um nur 102 Euro pro Jahr Parkplätze für Mariahilfer anbieten.

Noch nicht genug Parkplätze

Doch auch private Garagenbesitzer sollen nun einen Preisriegel vorgeschoben bekommen. Für Bewohner des 7. Bezirks ist dies seit 1. Jänner 2020 nutzbar. Der Wegfall zahlreicher Parkplätze durch den U2-Ausbau hat es möglich gemacht. 100 Euro zahlen Neubaus Autobesitzer in teilnehmenden Garagen für einen Stellplatz. Der 6. Bezirk fühlt sich jedoch gleichermaßen von den Bauarbeiten zur U2 betroffen und fordert nun Vizebürgermeisterin und Verkehrsstadträtin Birgit Hebein auf, für Mariahilf ein ähnliches Maßnahmenpaket aufzustellen.

Der Antrag wurde bereits an das Büro von Hebein übersendet. Mit einer Antwort rechnet der Bezirk spätestens in acht Wochen.

"Wir verlangen eine Gleichstellung und dass den Mariahilfern ebenso vergünstigter Zugang zu den ihnen örtlich nahen privaten Parkmöglichkeiten angeboten wird"

 so Bezirksvorsteher Markus Rumelhart.

Autor:

Larissa Reisenbauer aus Wien

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