Gumpendorfer Straße
Ein neues Verkehrskonzept der Grünen Mariahilf

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Das Wahljahr hat in Mariahilf offiziell begonnen: Großes Thema wird die Gumpendorfer Straße.

MARIAHILF. Eine Straße, zwei Parteien, zwei unterschiedliche Ansichten zur Neugestaltung. Die Rede ist von der zwei kilometerlangen Gumpendorfer Straße, welche in den Fokus der SPÖ und der Grünen gelangt ist.

Mitte Dezember hat die rote Fraktion Anträge im Bezirksparlament eingebracht, die eine Potentialanalyse und eine Bürgerbeteiligung zur besagten Straße forderte. Diese wurden von den anderen Fraktionen – auch von den Grünen – in die zuständige Kommission weitergeleitet. Nicht zur Freude der SPÖ, die lieber gleich in die Umsetzung gehen wollte. Als Grund wurde angegeben, sich mehr Details in den Anträgen zu wünschen. Besonders solle über das Ziel einer Potentialanalyse genauer diskutiert werden.

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Umfassende Verkehrsstudie

So erstaunt es umso mehr, dass die Grünen Mariahilf am Mittwoch, 22. Jänner, zur Pressekonferenz zum Thema "Neugestaltung der Gumpendorfer Straße" einluden und mit einem fertigen Verkehrskonzept aufwarteten. Erstellt wurde dieses bereits 2015 vom Verkehrsplaner Harald Frey von der Technischen Universität Wien. Damals fand diese kein offenes Ohr.

Heute, fünf Jahre später, veranlassten die Grünen Mariahilf Frey dazu, das Konzept nochmals zu adaptieren. Neben einer Mängelanalyse der aktuellen Situation, beinhaltet Harald Freys aktuelle Studie zahlreiche Vorschläge zur Neugestaltung und Verkehrsreduktion: breitere Gehsteige, Gehsteigvorziehungen, mehr Grünraum, Begegnungszonen am Kurt-Pint- und Fritz-Grünbaum-Platz sowie das Herzstück der sogenannten "Gumpendorfer Straße 2.0" – eine neue Verkehrsführung, die eine Einbahnregelung im unteren Bereich der Stiegengasse bis zum Grünbaum-Platz für stadtauswärts fahrende Kfz vorsehen würde.

Gemeinsames Ziel?

Auf die Frage, warum die Anträge der SPÖ in die Kommission geleitet wurden, obwohl auch die Grünen um eine bessere Lösung für die Gumpendorfer Straße kämpfen wollen, gab Michi Reichelt (Grüne) zur Antwort: "Da mit uns über Details der Studie nicht gesprochen wurde, orten wir noch Gesprächsbedarf. In der Kommission werden ebendiese wichtigen Vorabgespräche stattfinden. Unser Ziel ist eine gemeinsame Linie der Mariahilfer Politik, da die Neugestaltung der Gumpendorfer Straße eine historische Chance für den ganzen Bezirk darstellt." Weitere Gespräche und einen gemeinsamen Antrag mit der SPÖ schließt er nicht aus.

Autor:

Larissa Reisenbauer aus Wien

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