Sport in Mariahilf
SPÖ richtet Appell an Bundesregierung

Gemeinderat Peko Baxant (l.) und Mariahilfs Sportbeauftragter Bezirksrat Bernhard Stoik (beide SPÖ) richten sich mit ihrem Appell den Sport nicht zu vergessen direkt an die Bundesregierung.
  • Gemeinderat Peko Baxant (l.) und Mariahilfs Sportbeauftragter Bezirksrat Bernhard Stoik (beide SPÖ) richten sich mit ihrem Appell den Sport nicht zu vergessen direkt an die Bundesregierung.
  • Foto: SPÖ Mariahilf
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Die Mariahilfer SPÖ befürchtet Langzeitschäden aufgrund der fehlenden Bewegungsmöglichkeiten durch die Corona-Maßnahmen. Sie fordert ein Umdenken von der Bundesregierung.

MARIAHILF. Mariahilfs SPÖ ist besorgt um die Zukunft von Kindern und Jugendlichen. Durch Corona und die zur Eindämmung angeordneten Maßnahmen, wie zum Beispiel die Schließung der Sportplätze, befürchten sie künftig große Schäden für die Gesellschaft, die Gesundheit und die Integration.

"Sport ist heutzutage sehr im täglichen Leben verankert. Wie sehr er uns fehlt, merkt man erst so richtig in Krisenzeiten wie jetzt, in der man ihn kaum ausüben darf", stellt Bezirksparteivorsitzender, Gemeinderat und Landtagsabgeordneter Peko Baxant (SPÖ) fest. 

Körperliche und soziale Defizite 

Immer öfter erreichen Mariahilfs Vereine coronabedingte Austritte ihrer Mitglieder. Dies ist aber nicht nur für die Vereine an sich schwierig – ein Überleben ist ohne Mitgliedsbeiträge in Krisenzeiten problematisch – sondern sehen Sportexperten des Bezirks auch körperliche sowie soziale Defizite bei Jugendlichen aufkeimen. Denn neben dem Mangel an Bewegung läuft "die Antirassismusarbeit nirgends so leicht wie im Sport. Toleranz und Konfliktlösungsfertigkeiten werden geschult, Kinder entwickeln spielerisch Ehrgeiz und knüpfen wertvolle Freundschaften", so Kinder-, Jugend-, Familien- und Sportsprecher Bernhard Stoik (SPÖ).

Fehlt Ihnen das sportliche Angebot im Bezirk?

"Sport, Bewegung und qualitätsvolle soziale Interaktionen sind lebenswichtig für unsere Jugend. Kinder sitzen vermehrt vor dem PC, legen Gewicht zu und schädigen unter anderem ihre Augen durch die fehlende Nah- und Fernakkomodation, also die fehlenden Reize", erklärt Mariahilfs Gesundheitssprecherin Dr.in Birgit Angel (SPÖ), und ergänzt dazu: "Die Unfallgefahr wird erhöht, eine ganze Generation an Nichtschwimmern wächst heran und psychische Erkrankungen wie Depressionen nehmen zu."

Innerstädtische Bezirke hart getroffen

Besonders innerstädtische Bezirke und deren Bewohner leiden unter den durch Corona stark eingeschränkten Möglichkeiten. In einem flächenmäßig kleinen Bezirk wie Mariahilf gibt es keine großen Freiflächen. Die örtlichen Sportvereine sind daher wichtige Partner. "Sie betreuen Kinder und Jugendliche aus dem Bezirk und stehen in enger Kooperation mit unseren Schulen. Corona darf nicht zur Folge haben, dass die engagierte Arbeit der Sportvereine in nachhaltige Mitleidenschaft gezogen wird," so auch Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ).

"Wir stellen uns auf die Seite der Vereine und erwarten uns dies auch von der Bundesregierung und dem zuständigen Sportminister", sagt Bernhard Stoik abschließend.

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