12.08.2015, 07:00 Uhr

Kollektive Rüttelplatte auf Mariahilfer Straße installiert

Bezirkschef Markus Rumelhart (l.) und Künstler Leopold Kessler bei der Eröffnung der Rüttelplatte. (Foto: BV6)

Projekt des Künstlers Leopold Kessler an der Ecke Schadekgasse.

MARIAHILF/NEUBAU. Seit dem 31. Juli ziert eine kollektive Rüttelplatte die Mariahilfer Straße an der Ecke Schadekgasse beim Bundesdenkmalamt. Die temporäre Installation wurde vom Künstler Leopold Kessler entworfen und ist der Prototyp einer Vibrationsmaschine. Bis zu 20 Personen können die Rüttelplatte gleichzeitig verwenden. Durch die vibrierende Standfläche soll die Blutzirkulation verbessert und die Muskeln entspannt werden. Die Installation wird noch bis Mitte Jänner 2016 zu sehen und zu begehen sein.


Rütteln hat Geschichte

Die Geschichte der Vibrationstechnologie geht zurück bis ins 19. Jahrhundert. In früheren Zeiten wurde sie unter anderem dazu verwendet, um Hysterie zu behandeln, negativen Effekten der Schwerelosigkeit bei sowjetischen Kosmonauten entgegenzuwirken und um die Sprungkraft der Tänzer des russischen Staatsballetts zu steigern.
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