Der Verdienst soll fast zur Gänze in die Wirtschaft fliessen
Sind ihnen die Gastropreise bereits zu teuer?

Vor wenige Tage hörte ich im Radio eine Debatte an die den Aktions-Schweine-
preis bei einer bekannten Handelskette betraf der um die 5,--pro kg lag. Der
Fleischhauermeister meines Vertrauens verlangt das doppelte für das kg.
Klar, dieser Preisverfall löst herbe Kritik aus und gefordert wird die Fleischpreis-
erhöhung für Schwein und Rind da der vorläufige Fleischpreis zu niedrig ist. Es ist wie immer ein Aktionspreis für kurze Zeit und daher ist eine Preiserhöhung nicht zielführend. Es würde sich in der Gastro niederschlagen und dort haben die Preise je nach Lage der Stadt, Ort fast die Oberlatte erreicht. Für eine vorzügliche Hauptspeise bezahlt man pro Person 20,-- und das ohne Suppe, Getränk, Nachtisch. Durchschnittliche Doppelverdiener mit 2.800,-- bis 3.000,-- netto Monatseinkommen  leisten sich im Monat 2-3x ein abendliches Diner und legen mind. 35,-- und darüber pro Person aus. Die Masse der Arbeitnehmer und Pensionisten können bei diesen Gastropreise nicht mehr mit halten und bleiben bis auf wenige Ausnahmen diesen Gastronomen fern. Teure Wohnungsmiete, Leasingraten, Kind(er), Bankkredit, Urlaube und eine Menge anderer Ausgaben für den Lebensunterhalt sorgen dafür das vom netto Einkommen wenig bis gar nichts auf die Seite gelegt werden kann. Geld in der Bank bunkern war einmal den die Banken besorgen sich wo anderes ihr Geld um es wieder aus zuborgen. Wir alle werden von der Wirtschaft und vom Handel hypnotisiert das monatliche
Einkommen dem Handel zu überlassen. Das nennt die Politik Kaufkraft - die Österreicher unterstützen kräftig den permanten Wunsch der Wirtschaft. Nur
so werden sich neue Unternehmen ansiedeln, neue Arbeitsplätze geschaffen und bestehende Arbeitsplätze erhalten. Ein geschlossener Kreislauf ist das
Um und Auf in unserer schnell lebenden Zeit. Wir werden doch schon lange
von den Wirtschaftsbosse gesteuert wie wir uns verändern sollen und sich neuen Regeln anpassen müssen. Unsere Politiker sagen nur Amen dazu wie nach dem Gebet.

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