Bezirk Mattersburg
100 Tage COVID-19 in Pflege und Betreuung

SPÖ-Bezirksvorsitzender Soziallandesrat Christian Illedits zieht Bilanz über die Maßnahmen im Pflegebereich während der Coronakrise
  • SPÖ-Bezirksvorsitzender Soziallandesrat Christian Illedits zieht Bilanz über die Maßnahmen im Pflegebereich während der Coronakrise
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  • hochgeladen von Doris Pichlbauer

SPÖ-Soziallandesrat Christian Illedits zieht erfreuliche Bilanz über Pflege und Betreuung im Bezirk Mattersburg während der Corona-Pandemie.
 
MATTERSBURG. „Die Pflege und Betreuung im Bezirk Mattersburg haben während der Corona-Pandemie ausgezeichnet funktioniert. Maßnahmen auf allen Ebenen wurden schnell ergriffen, um die Versorgungssicherheit der Menschen in unserem Bezirk zu gewährleisten“, zieht SPÖ-Bezirksvorsitzender Soziallandesrat Christian Illedits Bilanz 100 Tage nach Beginn der Covid-19-Krise.  

Illedits: "Schutzvorkehrungen waren richtig"

„Die 300 BewohnerInnen wie auch die MitarbeiterInnen in den fünf Altenwohn- und Pflegeheimen im Bezirk Mattersburg wurden systematisch auf COVID-19 getestet. Mit dem erfreulichen Ergebnis, dass keine einzige Person positiv getestet wurde“, erklärt Illedits.
Das Ergebnis ist der Beleg dafür, dass all die Schutzvorkehrungen, die gemeinsam mit den Betreiberinnen und Betreiber der Altenwohn- und Pflegeheime und Einrichtungen getroffen wurden, richtig und auch wichtig waren, wenn auch für BewohnerInnen sowie deren Angehörige mit dem Besuchs- und Ausgehverbot belastend waren.

Illedits: "Mit Screenings auf Nummer sicher"

„Für dieses gute Zusammenwirken und besonders auch für das Verständnis für alle Maßnahmen bedanke ich mich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Sozialeinrichtungen sowie bei den Angehörigen und BewohnerInnen recht herzlich“, betont Illedits. Die Tests wurden auch in den vier Einrichtungen der Kinder und Jugendhilfe und in den drei Behinderteneinrichtungen im Bezirk - wie auch im ganzen Burgenland - durchgeführt.
„Mit diesen Screenings sind wir auf Nummer sicher gegangen und haben die Gefahren einer möglich Covid-19-Erkrankung so gut wie möglich ausgeschlossen“, betont Illedits.



11 Pflegende Angehörige im Bezirk

Als besonders gute Versorgungsstruktur während der Krise stellte sich das Anstellungsmodell für pflegende bzw. betreuende Angehörigen heraus. „Im Bezirk Mattersburg haben aktuell elf Personen das Angestelltenmodell für Pflege und Betreuung eines Angehörigen gewählt“, führt Illedits aus. „Und bei der Pflegeserviceagentur sind derzeit 45 Personen gemeldet, die Interesse an dem Modell, das es seit 1. November 2019 gibt, haben.

Illedits: "24-Stunden-Betreuung braucht Reformen"

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Während die Versorgung der pflege- und betreuungsbedürftigen Menschen in den burgenländischen Strukturen wie den Altenwohnheimen sehr gut funktioniert haben, gab es im Bereich der 24-Stunden-Betreuung aufgrund der Grenzschließungen Probleme, sodass das Land hier tätig werden musste, um die Versorgung aufrecht zu erhalten.
„Für mich haben die vergangenen Monate eindeutig gezeigt: Im Bereich der 24-Stunden-Betreuung braucht es Änderungen. Die Zuständigkeit liegt jedoch beim Bund. Ich möchte Reformen, damit die Verantwortung für diesen Versorgungsbereich regional in den Bundesländern liegt“, so die Forderung des SPÖ-Landesrates.

Hoher Stellenwert von Pflege und Betreuung

„Pflege und Betreuung gehören zu den zentralsten Themen unserer Politik, denn beinahe jeder sieht sich im Laufe des Lebens damit konfrontiert. Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie haben diese Bereiche einen hohen Stellenwert erlangt. Unser burgenländisches Anstellungsmodell für pflegende bzw. betreuende Angehörigen erwies sich als krisenstark und hat sich mehr als bewährt“, erklärt Illedits. „Jene Bereiche, die wir als Land während der Pandemie organsiert haben, haben sehr gut funktioniert. Jene Bereiche, für die die Bundesregierung zuständig ist, haben uns zum Teil sehr große Sorgen bereitet.“


„Schwerpunkte im Pflegebereich werden die Themen Ausbildung und Personal sein, um einen möglichen Personalmangel rechtzeitig gegenzusteuern. Aktuell wird daran gearbeitet, die Arbeitssituation für Pflegekräfte langfristig zu verbessern, und neue Modelle zu entwickeln, die die 24-Stunden-BetreuerInnen ersetzen können“, skizziert der SPÖ-Landesrat die Arbeitspakete für die nächsten Monate.

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