Noroviren im Bezirk Mattersburg
Alle Schulen wieder geöffnet

In den Schulen, in denen es Noroviren-Verdachtsfälle gab, wurden mehrere Proben genommen, die danach untersucht wurden.
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  • Foto: pixaby
  • hochgeladen von Christian Uchann

BEZIRK MATTERSBURG. Die erfreuliche Nachricht: Am Montag waren die betroffenen Schulen sowie der Kindergarten in Neudörfl wieder geöffnet. „Seit Donnerstag wurden auch keine weiteren Erkrankungen gemeldet“, informiert Bezirkshauptmann-Stellvertreter Werner Karner.

Von Draßburg bis Neudörfl

Kurzer Rückblick: Nachdem sich der Verdacht auf Noroviren in der Volksschule Draßburg in der Vorwoche bestätigte, blieb es bei der Verbreitung des Virus nicht bei diesem Fall. Danach blieben auch die Schultüren der NMS Schattendorf und Mattersburg geschlossen. Bezirkshauptmann Werner Zechmeister bestätigte dann auch die Weiterverbreitung auf den Kindergarten in Neudörfl, der mittlerweile auch desinfiziert wurde.

Äußerst ansteckend

„Noroviren sind äußerst ansteckend. Schon kleine Keimmengen genügen, um andere Personen zu infizieren“, erklärt der Bezirkshauptmann, warum innerhalb kurzer Zeit sehr viele Personen angesteckt werden können.
„Deswegen ist es am besten, Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten zu schließen und einer Desinfektion zu unterziehen. Wobei die Anordnung der Schließung vom Bürgermeister als örtliche Gesundheitspolizei erfolgen muss“, klärt Zechmeister auf.

Verbreitung verhindern

Aufgabe der Bezirkshauptmannschaft ist es, die Weiterverbreitung zu verhindern. „Konkret bedeutet das, erkrankte Personen zu isolieren – also von Schule oder Kindergarten nach Hause zu schicken bzw. zu Hause zu lassen. Nach Ende der Symptome wie Erbrechen oder Durchfall bleiben die Erkrankten noch zwei Tage daheim“, so Zechmeister. „Die Ansteckung erfolgt über Tröpfchen. Diese sind nach dem Erbrechen zahlreich in der Luft, aber auch auf Gegenständen wie Türklinken, die von Erkrankten berührt werden.“

Autor:

Christian Uchann aus Eisenstadt

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