Hochwasserschutz
Erstes Rückhaltebecken in Rohrbach fertiggestellt

Hochwasserschutz Rohrbach "Grabenäcker": Bürgermeister Günter Schmidt, Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner, Wasserwirtschafts Hauptreferatsleiter Christian L. Sailer und Thomas Halbritter (v.l.n.r.)
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  • Hochwasserschutz Rohrbach "Grabenäcker": Bürgermeister Günter Schmidt, Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner, Wasserwirtschafts Hauptreferatsleiter Christian L. Sailer und Thomas Halbritter (v.l.n.r.)
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In Rohrbach werden seit März 2020 eine Reihe von Maßnahmen zum Hochwasserschutz umgesetzt. Vor kurzem wurde das erste von mehreren Rückhaltebecken fertiggestellt und ist bereits funktionsfähig.

ROHRBACH. Mit dem Klimawandel nehmen die Wetterextreme zu und der Hochwasserschutz ist nach starken Regenfällen aktuell nicht nur im Burgenland Thema. Schäden durch Hochwasser und Überflutungen belasten die Bevölkerung und sorgen für viele Einsätze von Blaulichtorganisationen. Seit 2010 wurden im Burgenland deshalb insgesamt 150 Millionen Euro in entsprechende Projekte für den Hochwasserschutz investiert. Im Jahr 2021 werden nochmal rund 13,7 Millionen Euro in Bauvorhaben und Instandhaltungsmaßnahmen für den Hochwasserschutz investiert.

Rückhaltebecken "Grabenäcker I"

Auch in der Marktgemeinde Rohrbach werden seit März 2020 eine Reihe von schutzwasserbaulichen Maßnahmen umgesetzt. Mehr als 1 Million Euro fließen in den ersten Bauabschnitt, der Mitte nächsten Jahres abgeschlossen werden soll. In den letzten Tagen wurde mit dem neuen Rückhaltebecken "Grabenäcker I" die Phase eins des ersten Abschnittes planmäßig fertiggestellt.

Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner und Bürgermeister Günter Schmidt
  • Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner und Bürgermeister Günter Schmidt
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Diesen Anlass nutzt Bürgermeister Günter Schmidt auch für ein kleines Dankeschön: "Ich bin der Urbarialgemeinde und jenen Grundstückseigentümern, die diesem wichtigen Zukunftsprojekt die nötigen Flächen so bereitwillig zur Verfügung gestellt haben, äußerst dankbar. Davon profitiert jede und jeder Einzelne in Rohrbach!"

Mangel an Abflusskapazitäten des Ortsbaches

"Im Bereich der Gemeinde entwässern mehrere Täler und Gräben das Einzugsgebiet des Rohrbacher Dorfbaches", erklärt Bürgermeister Günter Schmidt. Einer Studie zufolge würden diese das Abflussgeschehen nicht unwesentlich beeinflussen. Die "Grabenäcker" entwässern in Richtung des Baches, der über einen längeren Abschnitt verrohrt bzw. in Form eines Kastengerinnes ausgeführt ist. "Durch einen Mangel an Abflusskapazitäten kommt es hier bei Hochwasserereignissen zu Überflutungen von Wohn- und Gewerbeobjekten sowie Infrastruktureinrichtungen", so Landesrat Heinrich Dorner bei einem Lokalaugenschein in Rohbach.

Rund 1 Mio. Euro für ersten Bauabschnitt

Der erste Bauabschnitt des Hochwasserschutzprojektes "Rückhaltebecken Grabenäcker I und IV" umfasst ein Baukostenvolumen von insgesamt 1,08 Millionen Euro, wobei das Land Burgenland mit 430.000 Euro 40 Prozent der Kosten trägt. Ende des Jahres startet der Bau des kleineren Rückhaltebeckens "Grabenäcker IV", der bis Mitte 2022 abgeschlossen sein soll. Anschließend beginnt die Detailplanung für den zweiten Bauabschnitt, die "Rückhaltebekcen Grabenäcker II und Leberäcker".

Zahlen, Daten, Fakten

  • Seit 1990 wurden im Burgenland rund 240 Rückhaltebecken errichtet.
  • Seit 2010 wurden im Burgenland rund 76 Millionen Euro für Baumaßnahmen des Hochwasserschutzes investiert. Finanziert werden die Projekte von Bund, Land und Interessenten (Gemeinden, Wasserverbände), durchschnittlich im Verhältnis von 50:40:10.
  • Seit 2010 wurden im Burgenland auch rund 73 Millionen Euro für die Instandhaltung der Hochwasserschutzanlagen und entlang der Gewässerstrecken investiert. Finanziert werden die Projekte von Bund, Land und Gemeinden im durchschnittlichen Verhältnis von 50:30:20.
  • Neben den laufenden Instandhaltungsmaßnahmen befinden sich derzeit 23 schutzwasserbauliche Maßnahmen in Umsetzung, weitere 5 Hochwasserschutzprojekte befinden sich in der Planungsphase.
  • Im Jahr 2021 werden 2021 werden rund 13,7 Mio. Euro in Bauvorhaben und Instandhaltungsmaßnahmen für den Hochwasserschutz investiert.
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