Kulturzentrum Mattersburg: „ein denkmalpflegerisches Desaster“

Die grün markierten Teile müssen erhalten bleiben.
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MATTERSBURG. Auch nach dem Bescheid des Bundesdenkmalamtes gehen die Diskussionen rund um die Sanierung des Kulturzentrums Mattersburg weiter.
Die Plattform „Rettet das Kulturzentrum Mattersburg“ befürchtet durch die neuen Auflagen, wonach die Außenfassade des Nordtraktes unter Denkmalschutz zu stellen ist, ein „architektonisches und denkmalpflegerisches Desaster.“

„Denkmalwerte gehen verloren“

„Sämtliche Denkmalwerte würden bei einem derartigen ,Umbau', wie er in den Plänen ersichtlich ist, komplett verloren gehen. Die paar völlig funktionslosen Fassaden und Mauerreste, welche vom Bestandsbau verbleiben würden, hätten nach dem ,Umbau‘ weder denkmalpflegerischen noch architektonischen Wert mehr“, sagt Plattform-Sprecher Johann Gallis.

„Noch ist es nicht zu spät“

Die Plattform fordert nun eine sachliche und fachliche Diskussion über den Bescheid des Bundesdenkmalamtes und dessen Folgen. Gallis: „Noch ist es nicht zu spät, das Kulturzentrum Mattersburg – ein einzigartiges Stück burgenländischer Architekturgeschichte und Denkmal sozialistischer Kulturpolitik – vor dem Abriss zu bewahren.“

Die grün markierten Teile müssen erhalten bleiben.
Die Diskussion rund um die Sanierung des KUZ Mattersburg entwickelt sich immer mehr zu einem Architekturstreit.

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