ÖAMTC Jahresbilanz
Mehr als 2.400 Einsätze im Bezirk

Die Pannenfahrer des ÖAMTC waren auch im Jahr 2019 für die Autofahrer da
  • Die Pannenfahrer des ÖAMTC waren auch im Jahr 2019 für die Autofahrer da
  • Foto: ÖAMTC
  • hochgeladen von Doris Pichlbauer

Pannen, Pech und Wetterkapriolen bescherten auch den gelben Engeln im Bezirk Mattersburg so manchen Einsatz im Jahr 2019.

BEZIRK MATTERSBURG. Rund 19.500 Mal rückten die Gelben Engel der ÖAMTC-Pannenhilfe im Jahr 2019 im Burgenland aus, um bei den unterschiedlichsten Pannen und Problemen zu helfen. Auch im Raum Mattersburg war das vergangene Jahr für die Pannenfahrer einsatzreich. Mehr als 2.400 Mal rückten Sie aus, um Pannenhilfe zu leisten. "Rekordmonat im Bezirk Mattersburg war der August mit 240 Einsätzen, gefolgt von Dezember und Juni mit jeweils rund 230 Einsätzen", berichtet Andreas Hackl, Leiter der ÖAMTC-Pannenhilfe Burgenland.

6.670 Mal kam der Abschleppdienst im Burgenland

"Die Unterschiede im Laufe des Jahres sind vor allem witterungsbedingt zu erklären, haben aber auch mit Faktoren wie verlängerten Wochenenden der Ferienstarts zu tun. Kommt es zu neuralgischen Zeitpunkten beispielsweise zusätzlich zu Wetterkapriolen, sind unsere Kollegen auf der Straße besonders gefordert", erklärt Hackl.
Die rund 19.500 Einsätze der ÖAMTC-Pannenhelfer im Burgenland entsprechen im Schnitt 53 Einsätzen pro Tag. Diese Zahl kann sich nach Angaben des ÖAMTC bei extremer Witterung – speziell im Winter und im Sommer – sogar verdoppeln. Burgenlandweit war der Juni, mit ungefähr 2.070 Einsätzen, der Einsatzstärkste Monat für die Pannenfahrer. Dicht gefolgt von August (1.980 Einsätze) und Juli (1.870 Einsätze).
Österreichweit wurden 2019 rund 677.300 Einsätze (1.855 pro Tag) verzeichnet, der ÖAMTC-Abschleppdienst kam darüber hinaus rund 241.100 Mal zum Einsatz, davon 6.670 Mal im Burgenland.

Batterien Einsatzgrund Nummer eins

Rund 30 Prozent aller Einsätze im Burgenland entfielen auf schwache, leere und defekte Batterien. Dahinter folgten Schwierigkeiten mit dem Motor (26 Prozent) und Probleme mit den Reifen, die in rund neun Prozent der Fälle Grund für das Ausrücken eines Pannenfahrers waren. Auf den weiteren Plätzen der Pannengründe sind der Starter (sieben Prozent) und die sogenannten "Aufsperrdienste" (sechs Prozent).

Die Einsatzzahlen im Bundeslandvergleich:

Die Summe der Pannenhilfe-Einsätze bezieht sich auf den Zeitraum von 1. Jänner bis 31. Dezember 2019:
152.700 Wien
128.700 Niederösterreich
107.000 Oberösterreich
88.900 Steiermark
65.800 Tirol
50.200 Kärnten
42.500 Salzburg
22.500 Vorarlberg
19.500 Burgenland

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