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Pfleger Marco Felder ist bei Dr. Johann Graser und den anderen Bewohnern sehr beliebt.
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  • Pfleger Marco Felder ist bei Dr. Johann Graser und den anderen Bewohnern sehr beliebt.
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MATTERSBURG. „Viele Burschen sind sich ihrer Fähigkeiten gar nicht bewusst. Soziale Kompetenz, pädagogisches Vermögen oder ein natürliches Talent im Umgang mit Menschen sind auch für Männer ideale Voraussetzungen und ein Erfolgsgarant für soziale Berufe“, sagt Caritas-Direktorin Edith Pinter.

Boys’day am 13. Novembe

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Um mehr junge Männer für pflegende, erziehende und betreuende Berufe zu begeistern, findet am 13. November der sogenannte „Boys’day“ statt. An diese Tag haben die Burschen die Gelegenheit in die Welt der sozialen Berufe hineinzuschnuppern.

Nur 60 Männer im Bezirk

Dass soziale Berufe immer noch hauptsächlich von Frauen ausgeübt werden unterstreicht die Auskunft vom AMS Burgenland, wonach lediglich rund 60 Männer im Bezirk in Alten- und Pflegeheimen, sowie Seniorenzentren beschäftigt sind.

„Soziale Ader ist ein Muss!“

Einer von ihnen ist Marco Felder, der seinen Dienst als Pflegehelfer im Altenwohn- und Pflegeheim „Villa Martini“ in Mattersburg seit sieben Jahren versieht. Dass er dabei der einzige Mann im Haus ist stört den 32-jährigen Vater zweier Töchter nicht.

Beziehung zu den Menschen

„Wichtig in meinem Job ist mir, eine Nähe und Beziehung zu den Menschen in unserem Haus aufzubauen. Das Gefühl gebraucht zu werden, helfen zu können und der Dank der Bewohner gehen mir sehr nahe“, so Felder über seine Gefühlswelt.

Zufriedenheit bei den Chefs

Erfreut über die Beliebtheit ihres „Bruders“ bei Bewohnern und Kolleginnen zeigen sich auch Heimleiterin Ingrid Lehner und Pflegeleiterin Claudia Giefing. „Männer sind in unserem Berufsfeld eher die Ausnahme, aber wir sind schon recht stolz auf Marco“, so die beiden unisono.

„Job ist meine Berufung“

Der gelernte Bürokaufmann Patrik Szanati fand vor rund sieben Jahren seine Berufung im sozialen Bereich und kümmert sich seit 2013 liebevoll um die BewohnerInnen im Pflegekompetenzzentrum Draßburg.
„Das ist der schönste Beruf der Welt“, schwärmt der 36-jährige Pflegehelfer.

Berührungsängste nehmen

„Wichtig in meinem Beruf ist mit viel Liebe und Feingefühl eine Beziehung zu den Menschen aufzubauen und Ihnen somit die Berührungsängste zu nehmen. Somit können wir vielen Bewohnern die Einsamkeit nehmen und das Gefühl wertvoll zu sein vermitteln“, so Szanati, der seine Kraft aus dem Glauben zu Gott schöpft.

Pfleger Marco Felder ist bei Dr. Johann Graser und den anderen Bewohnern sehr beliebt.
Rudolf Döller zeigt sich von Pfleger Patrik Szanati sichtlich begeistert.
Autor:

Walter Klampfer aus Mattersburg

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