SPÖ-Bezirksfrauen fordern gleichen Lohn für gleiche Arbeit

Inge Posch-Gruska, Ingrid Salamon, Renate Tomassovits, Klaudia Rybar, Doris Rojatz, Kerstin Bedenik und Anni Thaler fordern gerechten Lohn.
  • Inge Posch-Gruska, Ingrid Salamon, Renate Tomassovits, Klaudia Rybar, Doris Rojatz, Kerstin Bedenik und Anni Thaler fordern gerechten Lohn.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Walter Klampfer

MATTERSBURG. Am 11. Oktober 2016 ist Equal Pay Day in Österreich. Ab diesem Tag arbeiten die Österreicherinnen statistisch gesehen bis zum Jahresende „gratis“, Männer haben bis zu diesem Zeitpunkt durchschnittlich bereits so viel verdient wie Frauen im ganzen Jahr.

Lohnschere schließen

Unter dem Motto „Arbeit gerecht verteilen!“ haben die SPÖ-Bezirksfrauen ihre Forderung nach gleichem Lohn für gleiche Arbeit untermauert. „21,53 Prozent beträgt der Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern im Burgenland. Um diese Lohnschere zu schließen, ist Einkommenstransparenz ein erster unerlässlicher Schritt“, sagt Bundesrätin Inge Posch-Gruska und fordert mehr Transparenz und Offenlegung der Gehälter in den Betrieben.

Mindestlohn für Alle

„Gleiches Einkommen für gleichwertige Arbeit ist das Gebot der Stunde“, stellt Posch-Gruska klar. Frauen erledigen immer noch zwei Drittel der unbezahlten Arbeit rund um Haushalt, Pflege und Kindererziehung und jede zweite Frau arbeitet in Teilzeit, was niedrigere Pensionen bedeutet. „Wir Frauen setzen uns daher dafür ein, dass es flächendeckende Kinderbetreuungseinrichtungen gibt. Auch soll ein garantierter Mindestlohn dafür sorgen, dass Frauen für die gleiche Arbeit auch gleich viel verdienen“, fordert die Bezirksfrauenvorsitzende Inge Posch-Gruska

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