Pflege-Infos
Einkommen und soziale Absicherung für pflegende Angehörige

Soziallandesrat Christian Illedits präsentierte das neue Anstellungsmodell für pflegende Angehörige.
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Im Restaurant Reichl in Schattendorf startete die Info-Tour zum Thema „Anstellung von pflegenden Angehörigen“.

SCHATTENDORF. Soziallandesrat Christian Illedits, Harald Keckeis, Geschäftsführer der Pflege Service Burgenland GmbH, und die Pflege- und Sozialberaterin Sonja Simitz informierten die rund 120 Interessierte über das neue Anstellungsmodell für pflegende Angehörige, das seit 1. Oktober in Kraft ist.

Bislang 210 Anfragen

Illedits wies darauf hin, dass das Burgenland als erstes und einziges Bundesland ein solches Anstellungsmodell anbietet. Bislang gab es dazu burgenlandweit 210 Anfragen. „Auch im Bezirk Mattersburg sind bereits die ersten Anträge eingelangt“, so Pflegeberaterin Simitz.

Bis zu 1.700 Euro netto Monatsverdienst

Je nach Pflegestufe der zu betreuenden Person, gibt es drei Anstellungsmodelle. Ab Pflegestufe 5 ist eine 40-Stunden-Anstellung möglich – mit einer monatliche Entlohnung von 1.700 Euro netto. Bei Pflegestufe 4 sind es 30 Stunden pro Woche mit einem Netto-Monatsverdienst von 1.403 Euro für die betreuende Person. Bei Pflegestufe 3 sieht das Anstellungsmodell 20 Stunden pro Woche mit 1.022 Euro netto monatlich vor.

100 Stunden Grundausbildung

„Mit einem Einkommen und einer sozialen Absicherung hat man ein selbstbestimmtes Leben – und das haben sich diese Menschen verdient“, betonte Illedits, der unter anderem darauf aufmerksam machte, dass eine Grundausbildung im Umfang von 100 Stunden notwendig ist.

Soziallandesrat Christian Illedits, Harald Keckeis (Geschäftsführer der Pflege Service Burgenland GmbH) und die Pflege- und Sozialberaterin Sonja Simitz informierten über das Anstellungsmodell für pflegende Angehörige.
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Rasche Prüfung der Anträge

Der Antrag auf Anstellung wird bei der Pflege Service Burgenland gestellt. „Jeder einzelne Antrag wird so schnell wie möglich geprüft“, versicherte Geschäftsführer Keckeis, der darauf hinwies, dass der pflegende Angehörige nicht unbedingt im selben Haushalt leben muss. „Aber die pflegebedürftige Person sollte von seinem Wohnsitz aus in maximal 15 Minuten erreicht werden können“, so Keckeis.

LR Christian Illedits stellte sich auch nach Ende der Veranstaltung den Fragen der Besucher.
  • LR Christian Illedits stellte sich auch nach Ende der Veranstaltung den Fragen der Besucher.
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Die Besucher der Info-Veranstaltung nutzten die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Diese reichten von den Voraussetzungen, die der pflegende Angehörige erfüllen muss über die Höhe des Selbstbehaltes bis hin zu Fragen über den Urlaubsanspruch oder einen Krankenstandsvertretung.

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