Mattersburg
Tschürtz zieht Bürgermeister-Kandidatur in Betracht

FPÖ-Klubobmann Johann Tschürtz lebt seit rund einem Jahr in Mattersburg
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  • hochgeladen von Christian Uchann

Der ehemalige burgenländische FPÖ-Obmann Johann Tschürtz liebäugelt mit dem Posten als Mattersburger Stadtchef.

MATTERSBURG. Der nunmehrige FPÖ-Klubchef könnte sich auch eine parteifreie Kandidatur vorstellen, wie er in der „Krone“ am Donnerstag erklärte und am Nachmittag gegenüber der APA bestätigte. Nach Kritik aus der eigenen Partei nimmt er inzwischen Abstand von seiner Idee. „Wenn ich keine Unterstützung spüre, dann lasse ich es eben – das ist auch kein Problem“, so der Klubobmann gegenüber der "Krone" am Sonntag. (Aktualisierung: Montag, 18. Jänner 2021)

Tschürtz: "Mattersburg braucht neue Impulse"

Tschürtz lebt seit der Trennung von seiner Frau vor rund einem Jahr in dem Bezirksvorort. „Viele Bewohner reden mich an, schildern mir ihre Anliegen. Ihnen bin ich aus der Zeit als Landeshauptmann-Stellvertreter gut in Erinnerung", so der FPÖ-Klubobmann. Mattersburg braucht seiner Meinung nach neue Impulse, denn in den vergangenen Jahren sei „vieles schiefgelaufen“, so Tschürtz mit Verweis auf die Commerzialbank. Vorstellbar ist für ihn auch eine parteifreie Kandidatur: „Es gibt genug Freiheitliche, die in der Gemeindepolitik als Unabhängige vertreten sind.“
Gegenüber der APA bestätigte der ehemalige Parteichef: „Das ist wirklich überlegenswert, weil ich oft angesprochen werde.“ Fix sei aber noch nichts, schließlich müsse dies auch parteiintern besprochen werden. Ob er für die FPÖ antreten würde oder als Parteifreier, sei noch offen, jedenfalls würde er sich „breit aufstellen“ wollen, denn es brauche „Erneuerung für Mattersburg“. Dies sei aber noch keine Zusage, so Tschürtz.

Stadtgemeinde wehrt sich gegen Kritik

Die Stadt Mattersburg wehrte sich indes gegen die FPÖ-Kritik. In einer Aussendung betonte Amtsleiter Karl Aufner etwa: „Die Behauptung, dass sich die Stadt von der Commerzialbank das Rathaus hätte errichten lassen, entspricht nicht der Wahrheit.“ Auch was das Impulszentrum betrifft, sei man in intensiven Verhandlungen mit dem Masseverwalter, um den Bau wie geplant umzusetzen.

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