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Michael Stocker: „Das Kochen war ein Vorteil"

<f>Mit bis zu 100 km/h </f>über holprige Pisten - ohne bremsen zu können: Michael Stocker feierte in seiner aktiven Zeit große Erfolge.
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  • <f>Mit bis zu 100 km/h </f>über holprige Pisten - ohne bremsen zu können: Michael Stocker feierte in seiner aktiven Zeit große Erfolge.
  • Foto: Michael Stocker
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Weltmeister, Weltcupsieger - Ex-Grasski-Ass Michael Stocker kennt Erfolg, aber auch den Job in der Gastronomie.

NEUDÖRFL (O.Frank). Erfolg kennt viele Pisten – das wusste auch Ex-Grasski-Fahrer Michael Stocker in seiner aktiven Zeit. Seine Bilanz: Zweifacher Weltmeister, Gesamtwelt-Cupsieger in vier Disziplinen sowie zig-facher Österr. Meister.

Das Karriereende liegt des 35-Jährigen liegt mittlerweile ein Jahr zurück. Und sein angekündigter Abschied war bei der Grasski-WM in Kaprun beeindruckend: Bronze in der Super-Kombination, Silber im Riesentorlauf und Gold im Slalom. „Doch leben kann man von diesen Erfolgen nicht“, bestätigt der stets für den Schiklub Neudörfl gestartete Athlet. „Deshalb war mir in meiner aktiven Zeit immer wichtig, über ein fertiges Berufsbild zu verfügen!“ Seine schulische Ausbildung absolvierte er an der Ski-Hauptschule und an der Tourismusschule in Bad Ischl. „Es war quasi eine Lehre als Koch und Kellner“, so Stocker. Danach folgte ein Aufbaulehrgang für die Matura als Tourismuskaufmann, erst später ein Studium der Sportwissenschaft. Seine sportliche Karriere begann zunächst im alpinen Skisport. „Ich habe ursprünglich das Grasskifahren begonnen, um es als Wintertraining zu nutzen. Es mit mir aber sehr viel Spaß gemacht und bin dann dabei geblieben“, schildert Stocker. In einer Ski-Sportart, in der die Abfahrten anders als auf dem Schnee sind – bremsen nicht möglich ist. Und das bei einer Geschwindigkeit bis zu 100 km/h. Grasski ist anstrengender und holpriger als Alpinski fahren. Aber Michael Stocker meint: „Es ist eben eine Randsportart!“ Aber eine mit viel Aufwand: „Ich trainierte bis zu 30 Stunden wöchentlich, neben Ausdauer- und Krafttraining stand ich mindestens 10 Stunden pro Woche auf den Schiern!“

Der gebürtige Wiener Neustädter ist mittlerweile seit 14 Jahren Trainer, trainiert(e) u.a. den Schülerkader des bgld. Skiverbandes oder auch den iranischen Gras- und Alpin-Skiläufer Hossein Kalhor. „Nach meiner aktiven Zeit bin ich als Trainer sehr viel unterwegs – da kommt mir jetzt auch meine Ausbildung als Koch zugute. Ich koche immer selbst, denn kochen macht mir viel Spaß und ich kann mir mit gesunden Produkten schnell etwas Leckeres zubereiten! Fast-Food oder ähnliches war für mich nie etwas!"

&lt;f&gt;Mit bis zu 100 km/h &lt;/f&gt;über holprige Pisten - ohne bremsen zu können: Michael Stocker feierte in seiner aktiven Zeit große Erfolge.
"Kochen macht mir Spaß &amp; ich kann mir mit gesunden Produkten schnell etwas Leckeres zubereiten!"

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