11.01.2018, 19:35 Uhr

Der Handel heizt die Geldentwertung kräftig an

Schaut Euch um beim Merkur, Interspar, Eurospar, Billa, Penny, ADEG was
Fleisch- u. Wurtwaren, verpacktes Obst und Gemüse kosten. Immer mehr BIO
Produkte findet man in den Regale und die lässt man sich zahlen. Der Merkur ver-
packt die BIO Rind-Steak in Karton als wär's eine Halskette oder ein anderer teurer
Schmuck. Die raffinierte Peisauszeichnung in diesen Märkten ist nicht ganz neu
1. der angeblich günstige Preis wird groß angeschrieben 2. gilt nur wenn Du zwei
davon nimmst dann bezahlts Du den Preis der plakatiert ist pro Stück, Packung, etc.
Beim Billa ein "Körbchen ausländ. Weitrauben" gesehen um 6,-- vielleicht ein bisserl
mehr als ein 1/2 kg. Würde die Reichen nicht kaufen dann hätte Billa die Trauben
nicht im Angebot.  Das weit aus teurere BIO Suppengrün wird ja hauptsächlich
nicht roh gegessen sondern hauptsächlich für die Rindsuppe verwendet und wenn es ausgelaugt seiht man die Suppe ab und das gatschige Suppengemüse wird entsorgt. Für die klare Gemüsesuppe braucht man kein BIO Suppengrün. Das gleiche gilt für BIO frische Kräuter im Topf. Sie sind zu teuer - hier genügen normale Kräuter im Topf voll auf. Der Lebensmittelhandel  bietet immer mehr BIO Produkte
an die nur eines erreichen sollen: eine höhere Wertschöpfung für den Produzent und für den Handel. Die Konsumenten trifft immer mehr die raffinierte Geldent-
wertung. So oft hört man die Aussage: ein 100er Schein ist schnell aus gegeben.
Der Euro ist nichts wert. Preiswert einkaufen ist mit mehr Zeitaufwand verbunden
als es einmal war. Eine bewußte Verteuerung hat sich im Handel breit gemacht.
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