18.03.2017, 13:33 Uhr

Ein ausgestorbener Beruf - Herren u. Damenschneider

Die Klamotten die jüngere Leute ein bar mal im Jahr kaufen sind Made im fernen
Osten. Nähte die auf gehen, Knöpfe die ab gehen, Zipf die schnell kaputt gehen
nimmt man in Kauf weil die Preise leistbar sind. Von edler Schneiderkunst ist
nicht mehr zu reden denn die Machart der Kleidung verlangt keine besondere
Ausbildung. Einfach gestrickt sagt man dazu. Unsere Schneider-/Innen von damals
waren großteils beruflich gelernte Handwerker die es verstanden schick ein zu
kleiden. Als junger Mann profitierte ich von dieser Schneiderkunst und war um
Häuser besser gekleidet als jetzt junge Menschen. Hat man keine Insider Infor-
mationen wo es noch die hohe Kunst der Schneiderei gibt ist man auf die üblichen
Diskonter angewiesen. Gut angezogen zu sein wurde in den letzten Jahrzehnte
für viele zu teuer und die Branche Herren-/Damenschneiderei hatte keine Über-
lebenschance mehr. Ein aus Hand gefertigtes Kleidungsstück hielt sehr lange und nicht wie jetzt wo nach kurzer Zeit bei soziale Organisationen das gute Stück landet. Wie viele der jungen Frauen haben keine Ahnung vom schneidern, ausbessern, kürzen usw.? Mit genug Geld im Börsl - wozu?
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