22.05.2017, 09:45 Uhr

Einen Pool im Garten - wär das was?

Vorausgesetzt, man hat einen Platz im Garten, das Geld dafür. Die einen lassen
sich ein Pool professionell mit allem Drum und Tran hinstellen - andere packen
selbst an um die hohen Kosten in Grenzen zu halten. Der Trend ein eigenes Poll
zu haben steigt von Jahr zu Jahr. Man sieht ja das immer größere Angebot in den
Baumärkten. Schön und gut oder doch nicht ganz? Gemeinden haben vor Jahr-
zehnte finanzielle Anstrengungen unternommen und bauten ein öffentliches Schwimmbad mit Liegewiese. Jahr für Jahr stellt die Gemeinde eigene Arbeitskräfte zur Verfügung damit zur Badesaison ein gepfegter Betrieb garan-
tiert wird. Das kostet nicht wenig - wird immer teurer. In heißen Tage wird ein täglicher Besuch für Kinder reiche Familien zu teuer. Das ist einer der Gründe warum man ein eigenes Plantschbecken aus Kunststoff oder Pool will. Für die Gemeinde ist das eine ungünstige Entwicklung - denn wenn nur weniger betuchte Erholungssuchende ins öffentliche Schwimmbad kommen wird
das permanente Saisondeffizit nicht weniger sondern immer größer. Da hilft auch
keine regelmäßige Eintrittspreiserhöhung. Ein eigenes Pool ist ein finanzleller
Schaden für die Gemeinde und das sollte man ändern indem man den Besitz eines Pools bei der Kanalbenützungskontrolle wahr nimmt und je nach Größe des Beckens eine finanzielle "Schadensbegrenzung" an die betroffene Gemeinde abtritt. Es ist nur gerecht wenn eine finanzielle "Anpassung" für betuchte Bewohner in den Gemeinden in Kraft tritt.
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