13.09.2016, 13:23 Uhr

Schwache Gäste-Frequenz im Bad Mattersburg

Die kleine, feine Badeanstalt hätte sich mehr Gäste verdient. Für einen Ort mit
mehr als 7.000 Einwohnern beschämend. Die doch kommen finden ein Schwimm-
Paradies vor - Platz jede Menge im Wasser und auf der sehr gepflegten Wiese. Welches öffentliche Bad hat schon ein gutes Restaurant mit großer Segeltuch Beschattung der Terrasse? Warum das Angebot nur spärlich angenommen wird hat sicher nicht nur einen Grund. Die Zeiten sind vorbei als man Kind(er) mit genug Taschengeld ins Bad schickte. Die Gesamtkosten übersteigen das Budget vieler wenig begüterten Familien auch wenn die Saisonkarte erschwinglich erscheint. Die Nebenkosten wie Eis, Getränk, Langos, usw. sind relativ teuer. Ein weiter Aspekt kommt dazu, dass immer mehr gut situierte Familien je nach finanzieller Möglichkeit ihr eigenes Pool bauen oder schon besitzen. Somt fallen die Erwachsenen plus Kinder aus. die vorher ins öffentl. Bad gekommen sind. Verbringt man im Bad zu zweit einen ganzen Tag geht der Besuch ins Geld wenn man mind. eine Mahlzeit konsumiert. Das günstigste Tagesteller (ohne Suppe) kommt auf 8,50 und je nach Angebot um die 11 Euro pro Person. Dazu kommt noch das teure Getränk. Die politische Gemeinde hatte sich mehr Zustrom von Gäste erwartet - ist bisher aus geblieben. Pollbesitzer sind Trinkwasser-Verschwedner, verunreinigen das Wasser und benützen fast umsonst das Kanalsystem und die Kläranlage. Weiters beeinflussen sie im öf-
fentl. Bad die Gäst-Frewuenz im negativen Sinn. Dafür sollten sie eine angemessene Abgabe an die Gemeinde leisten. Ist doch verständlich und auch gerecht. Nicht wahr?
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