09.07.2018, 12:45 Uhr

Essen mit viel Sonne drin

Tochter Laura und Sohn Sascha helfen bereits eifrig mit.

Im Sonnenhof in der Schattendorfer Fabriksgasse setzt man auf regionale und saisonale Speisen.

Der Sonnenhof in Schattendorf ist ein Traditionsunternehmen par excellence. Chef Hansi Bierbaum führt das Restaurant und den Hotelbetrieb gemeinsam mit seiner Frau Waltraud bereits in der 4. Generation. Die 5. Generation scharrt bereits in den Startlöchern: Sohn Sascha schwingt gemeinsam mit Vater Hansi in der Küche den Kochlöffel, und Tochter Laura, die Tourismus studiert, hilft in ihrer Freizeit ebenfalls eifrig mit.

Fleisch aus dem Bezirk


Bei der Auswahl seiner Rohprodukte setzt Hansi Bierbaum nach Möglichkeit auf regionale Ware. Vor allem beim Fleisch ist ihm das wichtig: Eine bereits seit vielen Jahren währende Kooperation mit einem Fleischer aus dem Bezirk hat sich bestens bewährt. "So weiß ich, wo das Fleisch herkommt und dass es wirklich frisch und hochqualitativ ist. Ich bekomme ein Top-Grundprodukt, das nicht über lange Wege irgendwie und von irgendwo auf den Markt gekommen ist", ist der Gastronom überzeugt. "Heutzutage ist es auch dem Kunden wichtig, woher sein Fleisch kommt, ich werde immer öfter danach gefragt." Deshalb vermerkt Hansi Bierbaum auch häufig gleich auf der Speisekarte, von welchem Bauern das Fleisch aktuell kommt.
Und so wissen die Gäste ganz genau, was sie essen, und können die Spezialitäten des Hauses, darunter Klassiker wie Schnitzel und Cordon Bleu, aber auch Zwiebelrostbraten und Spezialitäten des Hauses wie das Sonnenhof-Pfandl oder die Kroatische Liebe, unbeschwert genießen. Der Renner unter den Speisen ist nach wie vor das legendäre "Cowboy-Steak", eine saftig gebratene (und riesige!) Beiriedschnitte, die auf Speckbohnen serviert wird.

Regionales aus dem Wald

Eine wichtige Bereicherung der Speisekarte bei den Bierbaums stellen frische saisonale Produkte aus der Region dar. So gab es im Frühjahr Bärlauchgerichte mit dem beliebten Kraut frisch aus dem Schattendorfer Wald, in den Wochen danach waren die Spargelspezialitäten der Renner. Im Augenblick wartet Hansi Bierbaum bereits ungeduldig auf die ersten Pilze, die bei entsprechender Witterung ebenfalls direkt im Wald vor der Haustür wachsen. Im Herbst darf die Weidegans, aufgewachsen im nahen Mattersburg, auf der Karte nicht fehlen.
Sehr gerne verkocht der Schattendorfer Gastronom auch Wild, das ihm die Jäger aus der Umgebung bringen. Dabei zeigt er sich sehr flexibel: "Wenn die Jäger ein Reh schießen, dann gibt es Rehgulasch – und zwar so lange, bis alles aufgegessen ist." Danach, so Hansi Bierbaum, wird der Einleger ganz einfach wieder aus der Speisekarte genommen. Ähnlich verfährt der Koch mit Wildschwein und dem beliebten Maibock, und er fährt gut damit: "Wild wird immer gerne gegessen, und in der Umgebung haben wir viele Jäger!"
Beliebte Beilage zum Wild sind übrigens die eingelegten schwarzen Nüsse, die Waltraud Bierbaum aus den hauseigenen Nüssen - geerntet am Fusse des Kogelbergs - selbst zaubert. Und danach darf ein Gläschen Nusslikör, ebenfalls selbst angesetzt, nicht fehlen.

Hauseigenes Speiseeis

Auch beim Speiseeis setzt die Familie Bierbaum seit heuer auf Regionalität und geht dabei sogar so weit, die kalte Süßspeise selbst zu produzieren. Dass das Obst im hauseigenen Fruchteis dabei aus der Region stammt, versteht sich dabei von selbst!

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Rudolf Rauhofer aus Mattersburg | 11.07.2018 | 10:19   Melden
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