29.05.2017, 09:44 Uhr

Karitativer Verein „2getthere“ benötigt Geld

Starkoch Wolfgang Ban und Bgm. Ingrid Salamon unterstützen Günter Kroiss und Andreas Neugebauer beim „KRAUTfunding“. (Foto: Cafe Savio)
MATTERSBURG. In der Einrichtung „2getthere“ in Mattersburg wird Kindern und Jugendlichen kostenlos Nachhilfe gegeben. Der Verein finanziert sich durch Spenden und Förderungen. Letzteres wurde zwar zugesichert, derzeit wartet man aber noch darauf. Das Geld ist knapp. Es fehlen circa 10.000 Euro um das Lerncafe noch bis zu den Sommerferien weiter betreiben zu können.

Finanzielle Probleme

„Es gibt halt manchmal Verzögerungen, was die öffentlichen Gelder betrifft. Jetzt haben wir so ein Frühjahrsloch in der Finanzierung. Ich würde mich natürlich freuen, wenn es von der öffentlichen Hand mehr geben oder uns ein Großsponsor finanziell unter die Arme greifen würde. Aber die Knappheit macht auch kreativ“, so Obmann und Pfarrer Günther Kroiss, der um Geld in die Vereinskasse zu bekommen, eine Crowdfunding-Aktion gestartet hat.
Dafür hat er sich den in New York lebenden Starkoch Wolfgang Ban ins Boot geholt, der auf Heimaturlaub in Donnerskirchen war.

Geld mit „Kraut“-funding


Kroiss machte aus Crowdfunding kurzerhand „Kraut“-funding, wobei bei der Spendenaktion Kraut in allen Variationen, wie Szegediner Krautfleisch, Krautfleckerl oder Krautstrudel gekocht wurde.

Alles fürs Lerncafe

Der Verein lud zum Kraut-Essen gegen freie Spenden ins Cafe Savio in Mattersburg, das vom karitativen Verein „2getthere“ betrieben wird ein.
Unterstütztung bekam der Spitzenkoch von Jugendlichen, die über den gemeinnützigen Verein betreut werden. „Es ist immer ganz wichtig, dass man sich um die nächste Generation kümmert und auch um die Jugendlichen“, so Ban, dem die karitative Aktion ein großes Anliegen war.

Hilfe wird weiter benötigt

„Die Aktion war ein voller Erfolg“, zeigt sich Günther Kroiss von der Spendenfreudigkeit seiner Gäste zufrieden. „In Summe kamen 7.000 Euro von Sponsoren und rund 2.000 Euro durch die Krautspezialitäten in die Vereinskasse“, so Kroiss, der dennoch zur Weiterführung des Lerncafes auf finanzielle Unterstützung aus der Bevölkerung hofft.
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