17.10.2014, 13:54 Uhr

KUZ: Kompromiss als Lösung

Die Präsentation der Experten- Workshops wurde in der Bauermühle von rund 200 Gästen nochmals diskutiert.

In der Bauermühle Mattersburg wurden die Ergebnisse von vier Experten-Workshops präsentiert.

MATTERSBURG. Im Kulturzentrum Mattersburg besteht aufgrund behördlicher Auflagen, welche die Sicherheitstechnik, die Fluchtwegssituation, den Brandschutz und die baulichen Mängel betreffen, massiver Handlungsbedarf. Die anfänglichen Überlegungen, das Kulturzentrum neu zu errichten, stieß bei Vielen in der Bevölkerung auf massive Ablehnung und Widerstand.

Abriss des KUZ ist vom Tisch

In der Diskussion über die Zukunft des Kulturzentrums Mattersburg zeichnet sich letztendlich ein Kompromiss ab: Es wird einen Architektenwettbewerb geben, mit der Vorgabe, maßgebliche Teile des bestehenden Gebäudes zu erhalten und mit neuer Architektur zu kombinieren.

Modern und zeitgemäß

In den letzten Wochen fanden vier Experten-Workshops zu den Themenkreisen Kultur & Historie, Architektur & Bautechnik, Sicherheitstechnik und Bühnen & Veranstaltungstechnik statt. Die delegierten Experten des Landes, der Gemeinde und der Plattform „Rettet das KUZ“ konnten sich in den Workshops in den meisten Punkten einigen.

Modern und zeitgemäß

„Nun wird ein öffentlicher Architektenwettbewerb zur Neugestaltung des KUZ ausgeschrieben, wo eine breit aufgestellte Jury den besten Entwurf wählen wird. Ich bin mir sicher, dass ein modernes Kulturzentrum entstehen wird, das die besten Voraussetzungen für das Kulturgeschehen der nächsten Jahrzehnte bietet und die Wahrung der wesentlichen Merkmale des Gründungsbaues garantiert“, so Kulutrlanderat Helmut Bieler.
Im Rahmen der Präsentation war Bieler bemüht, die Bedenken, Sorgen und Ängste der Diskussionsteilnehmer auszuräumen. Letztendlich zeigten sich auch die Vertreter der Plattform zufrieden.
ÖVP-Bezirksparteiobmann Christian Sagartz kritisiert dagegen, dass noch viele Fragen offen blieben. „Die Finanzierung ist ebenso ungeklärt wie ein konkreter Zeitplan für das Projekt“.
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