09.11.2016, 08:00 Uhr

Ortsspaziergang mit dem Tormann in Hirm

Spielplatz, Sportplatz, Tennisplatz und Fischteich: Thomas Mandl führte die Bezirksblätter an die Orte seiner Kindheit.

Der ehemalige Nationaltorhüter Thomas Mandl zeigte den Bezirksblättern seine Lieblingsplatzerl in Hirm.

HIRM (rr). Der gebürtige Hirmer Thomas Mandl ist einer der ganz Großen im österreichischen Fußball. Schon mit 17 stand das Ausnahmetalent als Profi bei der Wiener Austria im Tor, ehe er mit 24 nach Basel wechselte. Während dieser Zeit war Mandl auch Nationaltorhüter von Österreich. In den darauffolgenden Jahren spielte Mandl bei zahlreichen in- und ausländischen Vereinen, ehe er vor zwei Jahren seine Profikarriere beendete. Heute, mit 37, ist Mandl Tormanntrainer an der Fußballakademie in Mattersburg und zudem bei der ASKÖ im Rahmen der täglichen Turnstunde tätig.

Lieblingsplatzerl der Kindheit

Zwar lebt Thomas Mandl bereits seit rund 20 Jahren in Rohrbach, seiner Heimatgemeinde Hirm fühlt er sich dennoch tief verbunden. Bei einem Spaziergang zeigt er den Bezirksblättern die Lieblingsorte seiner Kindheit, an denen er sich auch heute noch sichtlich wohlfühlt.

Wo alles begann

Der erste Weg führt naturgemäß zum Sportplatz. "Hier", so Mandl, "hat alles begonnen. Ich war noch im Kindergarten und daher zu jung fürs Fußballtraining, aber mein älterer Bruder hat mich trotzdem mitgenommen und der Trainer ließ mich mittrainieren." Eine gute Entscheidung – schließlich war Mandl bereits mit 15 erster Tormann von Hirm, ehe er bald darauf in die ganz große Liga wechselte.

Zwischen Tennis- und Spielplatz

Nur wenige Schritte weiter führt der Weg zum Tennisplatz. Was viele nicht wissen: Mandl war auch ein begabter Tennisspieler, der in seiner Jugend an mehreren Landesmeisterschaften teilnahm.
Gleich hinter dem Tennisplatz befindet sich der Hirmer Fischteich, ein weiteres Lieblingsplatzerl des Tormanns. "Hier haben wir als Kinder im Winter im Eishockey gespielt – zuerst heimlich, denn die Fischer hätten uns wohl umgebracht, aber schließlich ganz offiziell und von der Gemeinde genehmigt", erinnert sich Mandl an unbeschwerte Kindertage zurück.
Der Rundgang, der sich insgesamt in einem Radius von nur wenigen hundert Metern bewegt, endet am Kinderspielplatz. "Auch hier hat sich kaum etwas verändert", meint Mandl nostalgisch. "Unser Elternhaus ist ja nur ein paar hundert Meter von hier entfernt, und wir waren den ganzen Tag zwischen Sportplatz, Teich und Spielplatz unterwegs. Wenn uns die Eltern nicht geholt hätten, wären wir gar nicht mehr heimgegangen!"

Sportliche Ziele

Für seine sportliche Karriere hat Thomas Mandl, der derzeit beim ASV Draßburg spielt, jedenfalls noch zwei große Ziele: Er möchte einmal mit seinem älteren Sohn, der derzeit bei der Reserve in Draßburg spielt, in der Kampfmannschaft kicken – und er möchte seine sportliche Karriere in seiner Heimatgemeinde Hirm beenden.
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