19.01.2018, 09:04 Uhr

Rotes Kreuz braucht noch Zivildiener

Marco Landl aus Forchtenstein und Kai Monschein aus Bad Sauerbrunn überprüfen die Vollständigkeit im Einsatzfahrzeug.

Für den April-Einrückungstermin haben sich bisher zu wenige Zivildiener beim Roten Kreuz angemeldet.

MATTERSBURG. Grundsätzlich hat man in der Rot Kreuz Bezirksstelle Mattersburg kein Problem mit zu wenigen Zivildienern. Zwischen zehn und 12 junge Männer stehen hier ständig im Einsatz, um die notwendigen Rettungseinsätze sicher zu stellen.

„Einer fehlt noch für April“

„Bis Anfang 2019 sind wir eigentlich gut besetzt, lediglich mit dem Einrückungstermin April 2018 hatten wir Anfang Jänner noch personelle Defizite. Vier Zivildiener hatten uns noch gefehlt, mittlerweile hat sich dies glücklicherweise auf einen reduziert“, weiß der stellvertretende Dienstführer der Bezirksstelle Mattersburg, Mario Faggiano.

Interessenten melden

Der Einrückungstermin im April ist ungünstig für jene, die erst im Juni die Schule abschließen. Denn sie melden sich für Juli oder Oktober für den Zivildienst an. Der Apriltermin wäre für jene geeignet, die entweder eine Ausbildung abgebrochen oder gerade mit einer Ausbildung fertig geworden sind. „Interessenten für diesen Termin können sich gerne bei uns melden“, lädt Faggiano ein.

Zwei Monate Ausbildung

Zivildiener werden im Rettungs- und Krankentransport eingesetzt und erhalten eine zweimonatige Ausbildung zum Rettungssanitäter. „Nach Beendigung dieser werden sie fast so eingesetzt wie hauptberufliche Mitarbeiter“, erklärt Faggiano, der seine Rot Kreuz-Tätigkeit ebenfalls vor 16 Jahren als Zivildiener begann.
„Der damalige Bezirksstellenleiter ermöglichte mir einen nahtlosen Übergang zum hauptberuflichen Mitarbeiter, was in dieser Form nicht so oft vorkommt“, erinnert sich der gelernte Landschaftsgärtner zurück.

„Leisten wichtige Arbeit“

Mit den Leistungen der Zivildiener in der Bezirksstelle Mattersburg zeigt sich Faggiano durchwegs zufrieden: „Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung des Rettungsdienstes. Das liegt sicher auch daran, wie sie den Job von den hauptberuflichen Mitarbeitern vorgelebt bekommen. Für viele von uns ist es eher eine Berufung und wir üben ihn mit Leidenschaft aus.“
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