01.12.2016, 14:23 Uhr

S31 wird sicherer, aber erst ab 2022

Durch eine Betonmittelschiene sollen solche Unfälle in Zukunft vermieden werden. (Foto: FF Weppersdorf)

Nach Frontalcrash fordert Mattersburgs SPÖ-Bezirkschef den rascheren Sicherheitsausbau

BEZIRK. Am 26. November ereignete sich auf der S31 zwischen Weppersdorf und Neutal ein schwerer Verkehrsunfall. Aus ungeklärter Ursache krachten zwei Fahrzeuge frontal ineinander. Zwei Schwerverletzte waren die Folge.

Zwei Tote im Sommer

Es war nicht der erste schwere Unfall auf diesem Streckenabschnitt. Erst im Sommer dieses Jahres kamen zwei Menschen nach einem Frontalcrash ums Leben.
Für Landtagspräsident Anlass genug, eine raschere Umsetzung der geplanten Sicherheitsmaßnahmen zu fordern. Erreichen möchte Illedits eine drastische Verkürzung der Bauzeit.

„Lebensrettende Betonmittelleitwand“

„Die Umsetzung muss rasch erfolgen, da der Pendlerverkehr auch auf dieser Strecke ständig zunimmt und sich somit das Unfallrisiko potenziert“, so Illedits, für den vor allem die „lebensrettende Betonmittelleitwand“ höchste Priorität hat.
Illedits erinnert außerdem daran, dass durch die baldige Freigabe der B16 in Richtung Köszeg das Verkehrsaufkommen steigen wird.

Baubeginn: Anfang 2019

Laut Asfinag findet derzeit die Finalisierung der technischen Planungen für den Sicherheitsausbau zwischen Mattersburg und Weppersdorf statt. Baubeginn ist nach Abschluss der rechtlichen Verfahren und der Fertigstellung der Detailplanung voraussichtlich Anfang 2019.

Baudauer: 2019-2022

Der Ausbau sieht eine Verbreiterung der Fahrbahn sowie die Errichtung einer Betonmittelschiene vor. Eine Verkürzung der geplanten Baudauer – wie von Illedits gefordert – erscheint nicht realistisch.

Keine erhöhte Unfallhäufigkeit

„Die Baudauer ist von 2019 bis 2022 vorgesehen“, heißt es von der Asfinag, die betont, dass aufgrund der geringen Verkehrsstärke keine erhöhte Unfallhäufigkeit im Vergleich zum restlichen Asfinag-Streckennetz zu beobachten sei. Allerdings besteht aufgrund der fehlenden baulichen Mitteltrennung ein erhöhtes Risiko von Frontalunfällen.
Bereits 2017 werden die bestehenden Parkplätze Mattersburg und Forchtenstein ausgebaut. Außerdem werden bei den Talübergängen Sieggraben die baulichen Voraussetzungen für den späteren Sicherheitsausbau geschaffen.
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