19.12.2017, 09:24 Uhr

SP will Bezirk Mattersburg glyphosatfrei machen

In Draßburg wird bereits auf Glyphosat verzichtet. (Foto: zVg)

Glyphosatfreie-Gemeinden im Bezirk: SP-Spitzen geschlossen für Mensch- und Umweltschutz.

BEZIRK. Vor wenigen Wochen haben Landwirtschaftsminister aus 18 EU-Ländern für eine weitere fünf-jährige Zulassung des potentiell krebserregenden Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat gestimmt. Somit ist dieses hoch gefährliche Spritzmittel weiterhin europaweit erlaubt.
Die SPÖ Ortsorganisationen des Bezirkes Mattersburg setzen nun ein starkes Zeichen und stellen in allen Gemeinderäten entsprechende Anträge um auf glyphosathaltige Herbizide zu verzichten.

Keine weiteren Schäden

„Auf EU-Ebene haben es sich die Lobbyisten der Großkonzerne und der Großbauern wieder gerichtet. Es darf nicht sein, dass auf unsere Äcker, Felder und Grünanlagen ‚Gift‘ gespritzt wird und wir dabei tatenlos zusehen wie Mensch und Umwelt Schaden erleiden“, ärgert sich SP-Bezirksvorsitzender Christian Illedits.
Als Grundlage wurde der Musterantrag „Verzicht auf Einsatz von Pestiziden - insbesondere mit Wirkstoff Glyphosat“ erarbeitet

Über Parteigrenzen hinaus

„Sowohl in den SPÖ-Mehrheitsgemeinden, als auch in den SPÖ-Minderheitsgemeinden werden diese Anträge eingebracht, sofern diese nicht schon beschlossen sind. Es gilt nun über die Parteigrenzen hinweg einheitlich aufzutreten“, richtet Illedits auch einen Appell an alle anderen politischen VertreterInnen.

Gesundheit im Vordergrund

„Für die SPÖ steht immer die Gesundheit der Menschen und nicht irgendwelche Konzerninteressen im Vordergrund“, so SP-Bezirkschef abschließend.
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