10.12.2017, 10:38 Uhr

Wer will noch Koch werden?

Unlängst hörte ich im Radio das es bereits einen Mangel an Köche-/Innen in Österreich gibt.
Betroffen ist die westliche Gastronomie im Westen. In der östlichen Hälfte bemerkt man schon das ausländisches Personal in Küche und Service die Lücke füllt.  Der Kochberuf ist für die jüngere Generation unatraktiv geworden obwohl die Bezahlung, sonst. Zulagen angehoben wurden. Bei dieser Berufswahl soll man stets flexibel sein. Lebt man in einer Partnerschaft und in Folge gründet man eine Familie dann schränkt man die Flexibilität logisch ein. Ein familienfrendlicher Beruf ist das auf jeden Fall nicht. Die alten Hasen von damals sind bereits pensioniert und verstorben - einige von ihnen haben ihr Know how Wissen nicht weiter gegeben wie es den Österreicher schmecken soll. Die Ungarn, Slowaken haben einen anderen Geschmacksinn als wir. Dunkle Wolken ziehen über die österreichische Gastronomie auf. Unsere weltweit bekannte Küche bröselt aus einander.  Im warmen Süden Amerika heuert man einen befriksteten Arbeitsvertrag an und bekommt mit dem Job eine bewohnbare Wohnung oder sogar ein Holzhaus mit Vorgarten zur Verfügung.
Umsonst ist das nicht doch das Verlassen der 'Wohnadresse ist einfach und geht schnell
über die Bühne. Bei uns verschulden sich die "Häuslbauer", auf viele Jahre. Ein Kochbe-
ruf zum Erlernen wird lange überlegt bevor man sich entscheidet. Einige machen aus
diesem Beruf eine steile Karriere - haben sich in der Branche einen Name gemacht.
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