01.07.2017, 08:07 Uhr

Wirtsleute sind auch selber schuld wenn sie zusperren müssen

Mir passierte es in dieser Woche das ich in St. Margarethen ein kleines Wirtshaus
schon eher ein Beissl besuchte um mich ein wenig zu stärken. Das einfache
Speiseangebot entsprach der Gästeschicht die dort hin geht. Ich fand auf der
Speiseangebot-Tafel meinen Snack und bestellte dazu ein Glas Bier. So weit - so
gut. Doch als ich Gebäck (Salzstangerl, Semmel) aus einander brach bröselt es sehr stark auf das Essen am Holzteller. Der warme Leberkas verlangt nach einer
frischen kusprigen Semmel und nicht ein altes Gebäck. Ganz eindeutig - ich bekam kein frisches Gebäck serviert doch beim Bezahlen wurde mir der übliche Wirtshauspreis verrechnet obwohl ich der Wirtin mitteilte das sie mir altes Gebäck serviert hat. Sie stellte sich verwundert an denn anscheinend war es dort üblich dem Gast alte Semmeln unter zu schieben. Das Lokal hat mich einmal gesehen und nie mehr wieder. In einer schwierigen Zeit für Wirte wie in dieser ist es ein Kardinalfehler der Wirtin die es nicht notwendig fand mich zu fragen ob ich Gebäck vom Vortag oder noch älter toleriere. Wenn die eines Tages zusperrt wunderts
mich nicht. Das Beispiel ist kein Einzelfall - aich in "besseren" Gasthäuser,
Restaurant wird man von liebloser Kost überrascht.
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