16.10.2017, 10:57 Uhr

SPÖ verliert im Bezirk Stimmen

Illedits und Hoffmann warteten gespannt auf die Ergebnisse. (Foto: SPÖ)

Sozialdemokraten bleiben dennoch stimmenstärkste Partei im Bezirk

BEZIRK. Die Sozialdemokraten blieben mit 36,08 Prozent der Wählerstimmen zwar die unumstrittene Nummer 1 im Bezirk, mussten jedoch gegenüber der Nationalratswahl 2013 ein Minus von 4,79 Prozent hinnehmen.

„Ergebnis nicht beschönigen“

„Die Sozialdemokratische Partei Österreichs erzielte im Burgenland 32,9 Prozent und liegt nur noch knapp auf Platz eins. Das Ergebnis ist nicht zu beschönigen. Der landesweite Verlust von 4,4 Prozent schmerzt sehr. Unter dem Motto ‚Nach der Wahl ist vor der Wahl‘ müssen wir jetzt analysieren weshalb wir das Vertrauen dieser Wählerinnen und Wähler verloren haben und hart daran arbeiten es zurück zu gewinnen. Deshalb gilt es in den kommenden Wochen und Monaten die richtigen Schlüsse aus dem Votum zu ziehen. Nur so können wir die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen“, so SP-Bezirkschef Christian Illedits, der erfreut betont, dass in seiner Heimatgemeinde Draßburg die SPÖ mit 57,2 Prozent als zweitstärkste SPÖ-Gemeinde der Republik hervorging.

Verluste und Gewinn

Die meisten Verluste gegenüber der NR-Wahl 2013 hatte die SPÖ mit einem Minus von 12,34 Prozent in der Gemeinde Schattendorf zu verzeichnen. Lediglich in Sigleß gelang es das Ergebnis mit einem leichten Zugewinn von 1,36 Prozent von 2013 zu verbessern.

146 Vorzugsstimmen für Fürst

„Zu Beginn des Wahlkampfes im Sommer war doch ein gewisse Reserviertheit der Menschen gegenüber der SPÖ zu spüren. Das hat sich bis zum Sonntag stark ins Positive verändert. Besonders freut mich natürlich, dass die SPÖ in meinem Heimatort als stärkste Partei hervorging und, dass mir die Bevölkerung mit 146 Vorzugsstimmen ihr Vertrauen ausgesprochen hat“, betont Roland Fürst aus Bad Sauerbrunn, der als drittgereihter der SPÖ-Regionalparteiliste des Wahlkreis Burgenland Nord ins Rennen um den Einzug in den Nationalrat ging.


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