30.09.2016, 11:33 Uhr

Sprache lernen am Objekt im BFI angedacht

Im BFI schließt man schließen aus, dass es auch gleich eine so genannte Facharbeiter/innen-Intensivausbildung speziell für diese Zielgruppe geben könnte, die nach maximal zwei Jahren mit einer Lehrabschlussprüfung endet und wo es ständig begleitenden Deutschunterricht geben kann. (Foto: BFI)
MATTERSBURG. „Nun wissen wir schon, dass wir es zwar nicht selbst erfunden haben und die Idee in anderen Bundesländern schon umgesetzt wird, aber wir könnten unsere BFI-Einrichtungen dafür zur Verfügung stellen“, sagt BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier und meint damit, dass anerkannte Asylant/innen, die in ihrer Heimat eine berufliche Qualifikation erlangt haben und diese bei uns nicht umsetzen können, weil ihnen der deutsche Wortschatz fehlt. Beispielsweise kann der Metallarbeiter aus Syrien in einem der Metallausbildungszentren, Großpetersdorf oder Mattersburg, mit der Rohrzange an einem Kupferrohr und verlötet dieses. Nur, dass er es dann auch richtig bezeichnen kann, weil er daneben einen Sprachlehrer hat, der ihm die Begrifflichkeit erklärt und die Aussprache übt.
„Wir sind bereit. Es bedarf hier nur eines engen Zusammenspiels der einzelnen Behörden, beginnend bei der Akquirierung der Menschen, über eine Eignungstestung, bis hin zur Umsetzung im BFI“, so Maier.
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