21.10.2014, 18:00 Uhr

Wer will noch Gastronom werden?

Der Pächter eines Gasthauses, Restaurant braucht in ländlichen Regionen eine
Portion Mut denn die Verteuerung der Lebensmittel, Getränke, Regiekosten macht
die Preis-Kalkulation stets teurer. Hört man von der monatl. Inflationsrate wird die Gastronomie nicht das erste Mal unter anderen bei den Preistreibern erwähnt. Wo Fremdenverkehr ist wird der Gastronom sich keine Gedanken über die
Preisgestaltung machen denn sein Angebot verkauft sich von allein. Im ländlichen
Raum lebt der Wirt hauptsächlich von Stammgästen - die längste Zeit ist die Gaststube
mehr leer aus voll. Die reiferen Gäste gehen mit ihrer Pension sparsam um als die Touristen auf Durchreise. Die jungen Gastronomen die jetzt die Gastwirtschaft übernommen auch gepachtet haben sind teils im Wohlstand auf gewachsen - das ständige Nehmen gefiel, das Gegenteil kam nicht in Frage. Die jüngere Generation von Wirten hat schon bemerkt das die gute Zeit vergangener Jahrzehnte für lange Zeit vorbei ist. Um die Stammgäste bei Stange zu halten braucht man im Gasthaus, Restaurants kein zu großes Speiseangebot - klein, aber fein und leistbar soll es sein. Was nützt ein schönes Lokal, wenn der Wirt nicht kreativ ist gerade in diesem Beruf spielt diese Eigenschaft eine bedeutende Rolle um verschiedene Schichten der Gesellschaft zufrieden zu stellen. Zur Erinnerung an die gute alte Zeit: die österr.
Küch lag qualitativ und kreativ vor der französichen Küche. Jetzt spricht niemand
mehr von unserer Küche.
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