Ausgezeichnete Frauenpower

Die nominierten Damen, als Siegerin ging letzten Endes Cassandra Cicero (ganz rechts) hervor.
  • Die nominierten Damen, als Siegerin ging letzten Endes Cassandra Cicero (ganz rechts) hervor.
  • Foto: nek
  • hochgeladen von Lukas Neukirchner

Die Eröffnung des neuen Klublokals ist erst einen Monat her, und schon gab es wieder einen neuen Grund zu feiern: Der Meidlinger Frauenpreis der Grünen wurde zum zweiten Mal verliehen. Zur Siegerin wurde Cassandra Cicero für das Projekt „FEM Süd Frauenassistenz“ gekürt.

Die Auszeichnung ist mit 1.500 Euro dotiert. Nominiert wurden Frauen, die durch ihr soziales Engagement den Bezirk lebenswerter machen.
Zahlreiche Projekte wurden eingereicht, um die Anerkennung zu erhalten, die sie verdienen. Beate Hinterreither gründete die Bürgerinitiative zur Rettung der Marillenalm „Mit viel persönlichem Engagement konnte durchgesetzt werden, dass eine Befragung der Anrainer gemacht wurde. Dabei sprachen sich 87,4 Prozent gegen einen Hotelbau aus“, so das Projekt in Kurzfassung.
Christine Holubek führt einen Familienbetrieb, der sich der Prävention von Gewaltmissbrauch verschreibt. Im Juni hat sie eine Eltern-Kindgruppe im Montessori-Kinderhaus eröffnet, in der der achtsame Umgang miteinander gefördert wird.
Gertrude Morawek setzt sich für Kinder im Gemeindebau Theresienbadgasse ein, Elfi Flörre wurde für ihre Menschlichkeit für Obdachlose nominiert.

Sieg: FEM Süd setzte sich durch
Der Frauenpreis 2010 ging schluss­endlich an Mag. Cassandra Cicero, die im Projekt FEM Süd als Psychologin tätig ist. „Wir sehen unser Ziel darin, ganzheitlich auf spezifische Bedürfnisse von Frauen einzugehen und ihren Selbstwert zu erhöhen“, so die preisgekrönte Cicero. Besondere Schwerpunkte des FEM Süd: Frauen mit Behinderung, psychischer oder chronischer Krankheit in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der muttersprachlichen Beratung von Migrantinnen und der Betreuung und von Sonderschulabgängerinnen.

Schwere Entscheidung für Jury
Vorjahressiegerin Carmen Kreisinger bildete zusammen mit BOKU-Altrektorin Ingela Bruner und der Grünen Behindertensprecherin Helene Jarmer die Jury. „Und die Jury hatte es wirklich nicht leicht!“, gibt Grünenaktivistin Helga Widder zu. Im Vordergrund der Veranstaltung steht das öffentliche Ansehen, dass allen Einreichenden gebührt.
„Die vorgestellten Projekte basieren alle auf persönlichem Engagement. Die Nominierten sind wirklich besondere Frauen.“, so Widder. Das neue Lokal in der Ehrenfelsgasse wird genutzt, um einen wichtigen Auftrag zu erfüllen: Mehr Miteinander im Bezirk.

Autor:

Lukas Neukirchner aus Favoriten

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