Drogenprobleme im Wohnpark Wilhelmsdorf: Anrainer fordern eine Schutzzone

Durch die Umgestaltung der Gierstergasse und den verstärkten Kontrollen der Polizei vor Ort hat sich der Suchtgifthandel nun in das Grätzel rund um den Wohnpark Wilhelmsdorf verlagert. Anrainer beobachten eine verstärkte Tätigkeit beim Kreisverkehr an der Kreuzung Aßmayergasse/Böckhgasse. "Ich mache mir Sorgen, weil auch der Bereich bei der Karl Löwe Volksschule zunehmend betroffen ist", so eine Anrainerin. Sie fordert die Errichtung einer Schutzzone, ähnlich der am Karlsplatz, im Grätzel.

Bezirk unterstützt

Auch SP-Bezirksvorsteherin Gabriele Votava unterstützt die Forderung. "Beim Innenministerium habe ich diesbezüglich leider eine Absage bekommen. Aber ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen und beim nächsten Anlass meine Forderung wiederholen", so Votava.
Der Bezirk trifft sich regelmäßig mit der Polizei, um präventive Maßnahmen zu besprechen. "Die Polizei legt daher verstärkte Aufmerksamkeit auf das Gebiet und führt unter anderem regelmäßige Lenkerkontrollen mit Drogenscreenings durch", so Votava.
Zudem sind verstärkt zivile und uniformierte Beamte vor Ort im Einsatz. "Eine Schutzzone zu errichten ist aber nicht einfach. Dafür braucht es eine erhebliche Gefährdung im Gebiet und die ist dort nicht ausreichend gegeben", erklärt Polizeipressesprecher Johann Golob.

Zur Sache:

Schutzzonen werden von Sicherheitsbehörden verordnet, um Minderjährige vor den Auswirkungen krimineller Handlungen effektiver schützen zu können. Sie stellen im Gegensatz zum Platzverbot kein generelles Betretungsverbot dar, sondern ermöglichen es der Polizei, bestimmte Personen, von denen kriminelle Handlungen zu erwarten sind, aus der Schutzzone zu weisen.

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