Eine Meidlingerin macht Mut
Mit Mut den Krebs besiegt

Susanne Habarta ist eine Kämpferin. Erfolgreich gewann sie das Duell gegen den Krebs.
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  • Susanne Habarta ist eine Kämpferin. Erfolgreich gewann sie das Duell gegen den Krebs.
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Susanne Habarta überstand ihre Krankheit und respektlose Meldungen.

MEIDLING. Vor rund einem Jahr lernte Susanne Habarta ihren Peter kennen. Es war Liebe auf den ersten Blick und sie konnte ihr Glück kaum fassen. "Nach relativ kurzer Zeit meinte Peter, mein roter Punkt auf der Nase sehe nicht gut aus, ich soll ihn mir doch ansehen lassen", erinnert sich die Meidlingerin.

Das Mal im Gesicht hatte sie sich in ihrer Kindheit eingefangen. "Nach einem Sonnenbrand tauchte es auf", erinnert sie sich heute daran. Vor rund fünf Jahren begann sich der Punkt zu verändern. "Ich habe mir nichts dabei gedacht und mit ein bisschen Schminke war auch nichts mehr zu sehen", erzählt Habarta heute selbstbewusst. "Peter hat mich gedrängt, dass ich mir das beim Hautarzt ansehen sollte – und nur seinetwegen habe ich zugesagt", ist sie ihm heute dankbar.

Ein Paukenschlag

Die Diagnose traf sie tief: Verdacht auf Krebs. Eine Art, die unter der Haut weiterwächst. Die erste Prognose gab immerhin Hoffnung: "Nur ein Schnitt, dann ist alles vorbei." Im Spital wurde dann die erste Operation durchgeführt. Die Proben wurden eingeschickt und am nächsten Tag kam das Ergebnis.

Aber anstatt "Heilung" hieß es: Noch wurde nicht alles erwischt. Alles begann wieder von vorne. Fünf Tage lang. "Schon nach dem dritten Schnitt wollte ich aufgeben", erinnert sich Susanne Habarta. Täglich mehrere Spritzen und Schnitte, das zehrt an der eigenen Energie. "Ohne Peter hätte ich es nie geschafft", strahlt sie heute. Er kam drei mal täglich zu Besuch und baute sie auf.

Geheilt – und Probleme

Die Tortur zahlte sich aus, Susanne konnte als geheilt entlassen werden. Nur ein großes Pflaster auf der Nase erinnerte an die Krankheit, die die Meidlingerin besiegen konnte.

Schon bald ging sie aus, ihre wieder gewonnene Gesundheit zu feiern. Doch dann kam die erste gedankenlose Meldung: "Sei froh, dass Du einen Mann hast. So bekommst Du keinen mehr." Sie traf Habarta ins Herz. "Hast Du eine auf die Nase bekommen", war die nächste gedankenlose Aussage, die sie hörte. "Ich wollte gar nicht mehr aus dem Haus gehen", erzählt sie. Doch ihr Mann redete auf sie ein. Er gab ihr auch das richtige Werkzeug in Form von richtigen Antworten in die Hand. Nach langem Zögern willigte sie ein, nochmals auszugehen.

Als wieder das Gespräch auf ihre Nase und das Pflaster kam, meinte sie nur "Nein, kein Schlag ins Gesicht, es war Krebs." Damit machte sie die Schein-Lustigen mundtot und fühlte sich besser. Heute sieht man der 56-Jährigen nichts von ihren Operationen an. Sie appelliert an alle mit ähnlichen Problemen: "Nicht unterkriegen lassen und sich nicht verstecken sowie mit einem Lächeln allen Widrigkeiten entgegenstehen. Es lohnt sich!"

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