Hetzendorfer als Autor
Vom Unternehmensberater zum Buch-Autor

Der "Jung-Autor" Peter Kubesch (54) liest gerne aus seinem Werk "Poli".
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  • Der "Jung-Autor" Peter Kubesch (54) liest gerne aus seinem Werk "Poli".
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Peter Kubesch hat ein neues Buch geschrieben: Es erzählt die Geschichten vom Polizisten Poli.

WIEN/MEIDLING. "Papa erzähl uns eine Geschichte", bat Tochter Emilila ihren Vater Peter Kubesch vor dem Einschlafen. Eine Situation, die fast jeder Vater einmal kennen lernt. So auch Peter Kubesch. Er setzte sich hin und fragte "Worum soll es den gehen?" 

Auch in den Cafés beim Schloss Hetzendorf ist Neo-Autor Peter Kubesch oft zu finden.
  • Auch in den Cafés beim Schloss Hetzendorf ist Neo-Autor Peter Kubesch oft zu finden.
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"Um einen Polizisten", tönte die kleine Emilia. Und Peter Kubesch begann zu erzählen. Er erfand den "Poli", einen Wiener, der nicht nur Streifendienst versieht, sondern auch viele Abenteuer erlebt. So ist der 42-Jährige etwa auch während seines Urlaubs immer ein bisschen im Dienst. 

Jagd auf Verbrecher

Verfolgungsjagden stehen für ihn genauso auf der Tagesordnung wie Strafzetteln verteilen. Und gleichsam "nebenbei" wird er beim Flanieren von Schwerverbrechern überfallen oder stellt auch Trickbetrüger.

Der Klappentext von "Poli".
  • Der Klappentext von "Poli".
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Mit den Jahren wuchs die Familie und neben Emilia (heute 16 Jahre alt) machten auch Julius (11 Jahre) und Victoria (14) ihre Vorschläge und lauschten den Abenteuern vor dem Einschlafen. "Irgendwann dachte ich, dass ich die Geschichten auch aufnehmen könnte", so Peter Kubesch. Anfangs wusste er noch nicht, was er damit anstellen sollte. Aber Corona gab den Anstoß, aus den Erzählungen mehr zu machen.

"Es ist nie zu spät"

"Ich setzte mich hin und begann ein Buch über Poli zu schreiben", so Peter Kubesch. Zwar ist der Unternehmensberater nicht gerade unterbeschäftigt, "aber es ist nie zu spät mit etwas Neuem anzufangen", so der Hetzendorfer. Also erfand er neue Storys und baute alte aus. "Ich dachte mir, falls niemand mein Buch möchte, kann ich es immer noch meinen künftigen Enkeln vorlesen", schmunzelt der 54-Jährige.

Der Wiener Polizist Poli erlebt viele Abenteuer.
  • Der Wiener Polizist Poli erlebt viele Abenteuer.
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Anfangs hat er 14 Geschichten zusammengestellt. Aber das Büchlein wäre ihm damit zu dünn gewesen, also hat er auf 22 aufgestockt. Wie es so seine Art ist, versuchte er natürlich alles so perfekt wie möglich zu machen. Also musste ein Lektorat her. Und die richtige Illustratorin fand er schließlich über Facebook bei den "Wiener Wunderweibern". 

Schloss und Gatterhölzl

"Mit ihr verstand ich mich auf Anhieb", so Kubesch. Sie gab im Tipps, wie man bestimmte Stellen verbessern konnte und so entstand ein 100 Seiten dickes Büchlein, das Peter Kubesch nun vorstellen kann.

Der "Jung-Autor" Peter Kubesch (54) liest gerne aus seinem Werk "Poli".
  • Der "Jung-Autor" Peter Kubesch (54) liest gerne aus seinem Werk "Poli".
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Dabei hat er neben seiner Arbeit als Autor und Unternehmensberater noch Zeit für Hobbys: So engagiert er sich in der Kirche Gatterhölzl. Er geht auch gerne in Hetzendorf beim Schloss spazieren, was seine Kinder eher langweilig finden. Aber einen Nachfolger in Sachen Autor hat er auch schon: Der elfjährige Julius hat schon angefangen, eigene Geschichten zu schreiben.

Zur Sache

Das Buch ist bei Book on Demand erschienen und ab 12,50 Euro erhältlich. Natürlich auch im Buchhandel und Online.

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