Zankerei um das „Pickerl“

Unfallträchtig: In der Hetzendorfer Straße kracht es öfters, Schodl fordert ein Verkehrskonzept.
  • Unfallträchtig: In der Hetzendorfer Straße kracht es öfters, Schodl fordert ein Verkehrskonzept.
  • Foto: Pro Hetzendorf
  • hochgeladen von Silke Mitteregger

Bezirksrat Franz Schodl fordert das Parkpickerl flächendeckend für Meidling. Die Sozialdemokraten haben einen abgeschwächten Antrag durchgebracht: Sie wollen eine Verkehrskommission, die die Notwendigkeit prüft.

Der Verkehr ist in Meidling immer eine Debatte wert. In letzter Zeit hat speziell das Thema Parkraumbewirtschaftung für Diskussionsstoff gesorgt. Der 15. Bezirk beispielsweise will flächendeckend das Parkpickerl einführen. Natürlich gibt es auch in Meidling Bezirksteile und Grätzel, die von der Parkplatznot stärker betroffen sind als andere. Baustellen tun das übrige, um Autofahrer ungnädig zu stimmen.

Die Meinungen sind geteilt
Befragt man die Bevölkerung, hört man unterschiedlichste Meinungen. Das reicht von „Das Parkpickerl muss unbedingt her!“ bis „Das ist ein Schwachsinn.“
Pro Hetzendorf-Chef Franz Schodl hat in der letzten Bezirksvertretungssitzung den Antrag eingebracht, in Meidling eine Parkraumbewirtschaftung einzuführen. Der Antrag wurde von SP, VP und FP abgelehnt. Angenommen wurde allerdings der Antrag der VP auf eine Arbeitsgruppe, die sich mit der Thematik befasst. „Ziel dieser Kommission soll es sein, die Auswirkungen auf die Nachbarbezirke festzustellen und Vorschläge zu erarbeiten, wie in der Praxis damit umgegangen werden kann“, erklärt Bezirksvorsteherin Gabriele Votava.
Doch das ist Franz Schodl zu wenig: „Ein umfassendes Verkehrskonzept für den gesamten Bezirk muss her!“ fordert er. Wobei ihm naturgemäß Hetzendorf am meis­ten am Herzen liegt.

Über 100.000 Autos pro Tag
„Über die Hetzendorfer Straße fahren 20.000 Fahrzeuge täglich. Nimmt man noch die Altmannsdorfer Straße, Atzgersdorfer Straße und Breitenfurter Straße dazu, kommt man auf über 100.000 am Tag – ein Wahnsinn!“ „Ich fordere hier eine generelle Verkehrsberuhigung und Unterbindung des Durchzugsverkehrs“, so Schodl. Weiters will er eine Tempobeschränkung auf 30 km/h sowie eine Tonnagenbeschränkung für Lkw durchsetzen.
„Einige Maßnahmen sind schon umgesetzt worden, zum Beispiel ist die Schlöglgasse jetzt von der Mitte weg eine Einbahn“, sagt Votavas Büroleiter Ernst Schlesinger. Aber natürlich weichen die Fahrer auf andere Straßen aus. Nach den Energieferien wird von der MA 46 eine weitere Verkehrszählung durchgeführt. Das Ergebnis und eventuelle Lösungen sollen im Anschluss mit den Anrainern diskutiert werden.

Autor:

Silke Mitteregger aus Wieden

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