25.06.2017, 00:00 Uhr

Wientalradweg - Freizeit entlang des Wienflusses

Viktor M. am Wientalradweg

Wenn es mal nicht ins Schwimmbad gehen, das Plätschern des Wassers dennoch in Reichweite sein soll, dann ist der Wiental-Radweg genau das richtige für einen kleinen Freizeitausflug. Hier lässt es sich sowohl als Fußgänger, als auch als Radfahrer genießen.

MEIDLING. Der Wiental – Radweg ist einer von acht Themenradwegen in Wien. Start ist am Ring und führt über den Naschmarkt in Richtung Wienerwald. Auf einer Länge von insgesamt 13 Kilometern kann man entlang des Wienflusses Sehenswürdigkeiten, verschiedene Gastronomie- und Freizeitangebote genießen.

Der Wientalradweg durchkreuzt auch den 12. Bezirk. Angefangen beim Gaudenzdorfer Gürtel bis zum Schloss Schönbrunn lässt sich mit einer Fahrradroute auch den 12. Bezirk erkunden. Das Kunstwerk von Otto Wagner sieht man gleich zu Beginn des Wientalradweges in Meidling.

Die 112 Meter lange Brücke, die das Wiental überquert und den 12. mit dem 15. Bezirk verbindet ist ebenfalls direkt mit dem Radweg Wiental verbunden.

Rast am Bruno Pittermann Platz

Am Bruno Pittermann Platz können müde Beine eine kurze Rast einlegen und bei Liegen und einem kleinen Kletterpark das Treiben der Umgebung genießen. Der Wientalradweg wird von den Wienern vorwiegend als schnelle Route ins Zentrum genutzt.

Matthias W. benützt den Wientalradweg fast täglich: „Ich fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit und der Wientalradweg ist die beste Verbindung vom 12. in die inneren Bezirke“, erklärt der sportliche Mann.

Highlight Schloss Schönbrunn

Das Highlight des Wientalradweges ist sicherlich der Blick auf Schloss Schönbrunn. Für ausreichend Fahrradabstellplätze ist dort gesorgt und man kann im Schatten des Schlossparkes eine kleine Pause einlegen.

Auch wenn der naheliegende Fluss bei einer ausgiebigen Fahrradtour zum Plätschern einlädt, ist der Fluss im 12. Bezirk nicht zugänglich. „Überall dort, wo der Wienfluss eingebettet ist, also die gesamte Strecke zwischen Kennedybrücke bis zur Mündung in den Donaukanal, darf er nicht betreten werden“, erklärt die MA 45, zuständig für Wiener Gewässer. Zum Abkühlen von der anstrengenden Fahrradtour ist das nicht weitgelegene Theresienbad die beste Alternative.

Der Wienfluss ist insgesamt 34 Kilometer lang und hat seinen Ursprung im Wienerwald im Rekawinkel und mündet schließlich im ersten Bezirk in den Donaukanal. Aufgrund zahlreicher Überschwemmungen ist der Wienfluss heute in ein künstliches Betonbett eingelegt, teilweise auch gänzlich eingewölbt.

Die fünf bz-Tipps

• An der Grenze zu Meidling und Mariahilf sieht man das Kunstwerk von Otto Wagner: Die 112 Meter lange Brücke, die das Wiental überquert und so den 12. mit dem 15. Bezirk verbindet. Gleich neben der Wagner-Brücke gibt es einen Spielplatz für Kinder und Jugendliche. Auch Skater können sich hier ausleben.

• Am Bruno-Pittermann-Platz kann man bei müden Beinen eine kurze Rast einlegen und auf Liegen das Treiben der Umgebung genießen. Kletterfreunde finden hier eine ausgezeichnete Möglichkeit, um sich auszutoben: Eigene Wände laden Anfänger und Fortgeschrittene dazu ein, ihr Können auszutesten.

• Wer lieber "gemütlichere" Bewegung bevorzugt, geht zur Schönbrunner Straße 249: In der Traditions-Tanzschule Mühlsiegl wird seit 122 Jahren alles vom Walzer bis zu Rumba unterrichtet. Natürlich gibt es auch Zumba & Co. im Angebot.

• Das Highlight des Wiental-Radweges ist aber sicherlich der Blick auf das Schloss Schönbrunn. Für ausreichend Fahrradabstellplätze ist dort gesorgt und man kann im Schatten des Schlossparks eine kleine Pause einlegen.

• Zum Abkühlen von der anstrengenden Fahrradtour ist das nahe Theresienbad (12., Hufelandgasse 3) die beste Alternative.
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