01.09.2014, 10:07 Uhr

Im August und September werden die Früchte des Weissdorns reif und seit alters her ranken sich um ihn als Heilpflanze und als Mythos viele Geschichten

Starkes Herz

Schon im alten China und bei den Ureinwohnern in Amerika wurde der Weißdornstrauch für medizinische Zwecke eingesetzt. Heute weiß man, dass seine Inhaltsstoffe speziell für Menschen mit Herzschwäche geeignet sind. Sie wirken erweiternd und stabilisierend auf die Blutgefäße. Einerseits senkt Weißdorn den Blutdruck, andererseits verbessert er die Herzmuskelkontraktionskraft und die Sauerstoffversorgung der Herzkranzgefäße.
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Geschichten und Mythen

Um den Weißdorn ranken sich ganz besonders viele Geschichten. Natürlich zählt er auch zu den bedeutenden Heckenpflanzen, die immer die Grenze zur Anderswelt herstellten und schon aus diesem Grund mit Geistwesen, Hexen und Zauberern in Verbindung gebracht wurden. Er ist auch mit allerlei Schutzzauber verbunden. Eine dornige Pflanze beinhaltet immer den Schutzaspekt und so galt der Weißdorn seit jeher als wichtige Schutzpflanze. So wurde das Holz bei Schutzritualen verräuchert und für Zauberrituale als Zauberstab gebraucht.
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