28.01.2018, 00:00 Uhr

Das Grätzel sicherer machen

Von der Polizei-Inspektion Hohenbergstraße startet Sandra Gaderer ihre Rundgänge durchs Revier.

Revierinspektorin Sandra Gaderer ist in Ihrem Revier für die Meidlinger da.

MEIDLING. Seit 20 Jahren ist Sandra Gaderer schon bei der Polizei – und lebt damit ihren Traum. "Schon als kleines Kind wollte ich Polizistin werden", erinnert sich die Simmeringerin. Mit 18 Jahren startete sie ihre Karriere in Hietzing. Seit 2001 ist sie in der Inspektion Hohenbergstraße in Meidling.

Schon seit einiger Zeit liegt der Schwerpunkt ihrer Arbeit im koordinierten fremdenpolizeilichen Dienst. Seit einem halben Jahr ist sie auch Grätzelpolizistin. Da kommt ihr die jahrelange Erfahrung im Viertel zugute.

Von Ampeln und dem Vivenotpark

Der Großteil der Probleme der Anrainer war anfangs im Bereich Verkehr: Neben zu schnellem Fahren gab es auch Baustellencontainer, die die Sicht auf die Fußgänger versperrten. Mit einem kurzen Gespräch auf der Baustelle konnte Gaderer dieses Hindernis schnell beseitigen. Länger besteht bereits der Wunsch der Meidlinger nach einer Ampel bei der Wilhelmstraße und der Hoffmeistergasse. "Das ist derzeit im Laufen", so die Grätzelpolizistin, die dieses Anliegen an die Politik herangetragen hat.

Ein großer Teil ihrer Arbeit besteht nun darin, die Probleme an die richtigen Stellen weiterzuleiten. Im besten Fall wird dann an einer Lösung gearbeitet, wie etwa beim Vivenotpark, der zu einem Ort der Ruhe umgebaut wird. Das ist auch bislang die größte Erfolgsgeschichte von Sandra Gaderer.

Streitschlichterin on tour

Auch als Streitschlichterin bei Nachbarschaftskonflikten greift die Grätzelpolizistin ein. Meist hilft dabei, mit den Betroffenen zu reden, weiß Gaderer. Und so arbeitet sie weiter daran, ihr Viertel noch sicherer zu machen.

Sprechstunde im Amtshaus

Haben Sie ein Anliegen, über das Sie mit der Grätzelpolizistin reden wollen? Mailen Sie einfach Ihr Problem an spk-w-12-gemeinsam-sicher@polizei.gv.at. Die nächste Sprechstunde findet am Donnerstag, 15. Februar, im Amtshaus (12., Schönbrunner Straße 259) von 16 bis 17 Uhr statt.
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